»Konzert« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.11.2018 gesendet.
Letztens war ich mit einer meiner besten Freundinnen bei einem Konzert. Das Konzert war der Hammer. Wir haben mitgesungen, getanzt und gefeiert. Aber eine Sache war anders als sonst bei Konzerten. Die Band hat nämlich gleich am Anfang einen krassen Satz gesagt: „Wir sind keine Stars, wir sind Worshipper wie ihr.“
Das Konzert war von einer christlichen Band. Alle Songs haben was mit ihrem Glauben zu tun. Und mit den Songs feiern sie. Die Songs sind wie Gebete, sie beten Gott damit an. Daher kommt der Name. Auf Englisch heißt das „to worship“. Und das machen sie mit allen Konzertbesuchern. Ich fand die Aussage: „Wir sind keine Stars, wir sind Worshipper wie ihr.“ einfach richtig cool. Oft kommen mir Konzerte nämlich wie große Show vor. Vorn auf der Bühne die großen Stars und alle anderen scheinen nicht so wichtig zu sein. Dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass alle gleich wichtig sind. Und wir gemeinsam, wie Freude feiern, Spaß haben und noch dazu Gott unsere Freude zeigen. Das fand ich richtig schön.
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»Abendessen« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.11.2018 gesendet.
Beim Abendessen hab ich endlich mal Pause vom Alltagsstress. Einfach nur Dasitzen, lecker Essen und gut Quatschen. Das tut mir richtig gut. Vor dem Essen bete ich. Ich rede dann mit Gott. Dabei stell ich mir vor, dass er bei mir am Tisch sitzt. Dann fällt mir das Beten leichter. Ich danke Gott für das leckere Essen. Und erzähle ihm kurz von meinem Tag. Ich bedank mich auch für die schönen Situationen am Tag oder ich bitte ihn um etwas. Zum Beispiel dafür, dass er mir gute Ideen und Gedanken in schweren Situationen gibt. Wenn eine Prüfung ansteht oder ein schwieriges Gespräch.
Ich hab lange Zeit nicht vor dem Essen gebetet. Aber mittlerweile ist es mir echt wichtig geworden. Ich merke, wie mir das gut tut. Ich komm dabei zur Ruhe, denke nochmal über meinen Tag nach. Und hab das Gefühl, dass mir Gott in der Zeit besonders nah ist. Nach dem Beten fühl ich mich nämlich meistens frischer und fröhlicher. Ich glaube das hab ich Gott zu verdanken.
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»Nachhaltig leben« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.11.2018 gesendet.
In der Stadt hängen richtig viele Schilder. Da geht’s um Vorträge zum Bienensterben, Naturschutz und nachhaltiges Leben. Ich hab mir über manche der Themen auch schon Gedanken gemacht. Vor allem darüber, wie ich nachhaltig leben kann. Also so, dass ich verantwortungsvoll mit meiner Umwelt umgehe. Ich glaube nämlich, dass das auch mein Auftrag als Christin ist. Gott hat den Menschen die Aufgabe gegeben, dass sie sich um die Erde kümmern. Das lese ich in der Bibel. Also, dass wir auf sie aufpassen sollen. Ich versuche das auf unterschiedlicher Weise. Zum Beispiel in dem ich möglichst wenig Müll mache. Zum Einkaufen nehm ich mir ne Stofftasche mit. Und auch das Gemüse kaufe ich ohne Plastiktüte. Ich versuche beim Metzger, Bäcker oder Bauer von nebenan einzukaufen. Regional also. Klar ist das dann ein bisschen teurer. Aber dadurch werden Transportwege gespart und das tut der Umwelt gut. Außerdem weiß ich dann genau, woher mein Essen kommt. Und das finde ich wiederum echt cool. Ich finde man schmeckt das auch.
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»Vater und Kind« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.10.2018 gesendet.
Ich war mit meinem Freund campen. Im Zelt neben uns war eine junge Familie. Mama, Papa und ein kleines Mädchen. Das Mädchen war richtig goldig, mit ihrem Kleidchen und einem Lolli im Mund. Einmal war die Kleine barfuß unterwegs. Auf den kleinen Steinchen fiel es ihr echt schwer zu laufen. Und auch das Gleichgewicht zu halten. Ihr Papa stand ein bisschen weiter weg. Er hat sie angelächelt und ihr die Hand hingehalten. Die hat sie dann ganz glücklich genommen. Dann hat es auch viel besser mit dem Laufen geklappt.
Ich hab das Ganze beobachtet und genau so stell ich mir Gott vor. Als coolen, lieben Vater. Ich glaube, dass er mir im Leben helfen möchte. Meine Situation bleibt zwar die Gleiche. Wie bei dem Mädchen die Steine auf dem Boden. Aber Gott kann mir helfen besser mit der Situation umzugehen. Wie der Papa, der die Hand ausgestreckt hat. Ich kann mich dann entscheiden, ob ich Gottes Hilfe annehme. Zum Beispiel mit ihm rede, also bete. Einfach ganz ehrlich sag was mich belastet. Nach dem Beten fühl ich mich meistens besser. Deshalb nehm ich Gottes Hand gerne. Weil Gott für mich wie ein perfekter Vater ist.
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»Von Bedeutung« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.10.2018 gesendet.
Gerade ist ja wieder Wasen. Das riesige Volksfest hier in Stuttgart. Tausende von Menschen haben zusammen eine gute Zeit. Egal ob in den Festzelten oder bei den Attraktionen. Ich feiere die Attraktionen am Meisten. Besonders die mit den Adrenalinkicks, zum Beispiel „Revolution“, „Hangover“ und „Gladiator“. Je höher und schneller desto besser. Als ich mit Freunden in so nem Fahrgeschäft saß, hab ich mich richtig gut gefühlt. Wegen der guten Stimmung. Aber auch, weil wir so weit oben saßen, dass wir über den ganzen Wasen schauen konnten. Ich fand das richtig faszinierend. Von da oben wirkt alles so klein. Jeder Mensch einfach mini. Und so unbedeutend. Halt einer von vielen. Dann musste ich dran denken, dass Gott das anders sieht. Ich glaube, für ihn sind alle total wichtig. Und von Bedeutung. Jeder Einzelne. Auch, wenn ich mich manchmal unbedeutend fühl. Gott hat Interesse an mir. Und er hat gute Gedanken über mich. So viele wie es Sand am Meer gibt. So les ich das in der Bibel. Ich find das irgendwie crazy aber auch cool. Für mich heißt das auch, dass ich Rücksicht auf andere nehme. Zum Beispiel auf dem Wasen. Weil jeder für Gott wichtig ist. Und von Gott geliebt ist.
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»Ja vor Gott« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.10.2018 gesendet.
Eine Freundin heiratet bald. Gerade ist sie fleißig am Planen und Basteln. Um sich gute Ideen zu holen ist sie in ein paar Facebookgruppen. Dort sind tausende Bräute, die nur über den „schönsten Tag im Leben“ reden. Und der muss perfekt sein. Und dazu in der schönsten Kirche.
Meine Freundin ist davon manchmal echt genervt. Für sie wirkt das nämlich zum Teil wie eine große Show. Klar wünscht sie sich auch eine wunderschöne Hochzeit. Deshalb plant und bastelt sie viel. Aber für sie und ihren Freund geht es an diesem Tag um mehr. Ihnen ist es wichtig vor Gott zueinander Ja zu sagen. Sich also für den Anderen zu entscheiden. Auch die Macken anzunehmen und einfach gemeinsam das Leben zu rocken. Und dafür Gottes Segen zu bekommen. Sie glauben nämlich, dass Gott immer da ist und sie auch in harten Zeiten begleitet. Daran erinnert sie der Segen und deshalb heiraten sie in der Kirche. Das finde ich schön. Auf die Party mit Familie und Freunden freut sich meine Freundin auch total. Aber das ist ihr nicht so wichtig wie das Ja vor Gott. Und für sie und ihren Freund muss es auch nicht der schönste Tag im Leben sein. Einfach ein sehr schöner Tag. Die beiden wollen ja auch noch nach der Hochzeit schöne Tage haben.
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»Beste Freunde« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.10.2018 gesendet.
Ich treffe mich richtig gern mit meiner besten Freundin. Wir kochen dann oft etwas oder frühstücken zusammen. Natürlich reden wir auch mega viel. Wir quatschen über das Neueste und erzählen von unserem Leben. Ihr erzähl ich auch voll die tiefen Sachen. Ich weiß, bei ihr sind die gut aufgehoben.
Vor meiner besten Freundin da kann ich so sein, wie ich bin. Ich muss mich nicht verstellen. Und es ist voll okay. Obwohl sie meine Macken kennt. Das lieb ich an unserer Freundschaft.
Mit Jesus geht’s mir ganz ähnlich. Er ist mein bester Freund. Auch wenn ich ihn nicht sehen kann. Klar, zusammen kochen oder frühstücken klappt nicht. Aber erzählen funktioniert gut. Ich rede dann einfach in Gedanken mit Jesus, bete. Das ist fast so wie mit meiner Freundin. Ihm kann ich auch wirklich alles erzählen. Kleinigkeiten, wie mein Tag war oder was mich gerade richtig nervt zum Beispiel. Aber auch Sachen, die mich voll belasten.
Mit Jesus kann ich zu jeder Zeit reden. Denn er ist immer für mich da. Und wenn ich mit ihm rede, dann bin ich auch so, wie ich bin. Fröhlich, traurig, zickig. Oder auch mit meinen Macken. Das ist voll okay für ihn. Ich bin echt dankbar für meinen besten Freund und meine beste Freundin.
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»Motorradunfall« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.09.2018 gesendet.
Ein guter Kumpel von mir war mit dem Motorrad in den Bergen unterwegs. Da hat er eine Kurve zu schnell genommen.
Aufgewacht ist er dann erst wieder im Krankenhaus. An seinen schweren Motorradunfall kann er sich nicht mehr erinnern. Alle Leute haben zu ihm gesagt, dass er wirklich mega Glück gehabt hat. Nach 2 Tagen konnte er nämlich entlassen werden. Das hätte auch ganz anders ausgehen können.
Mein Kumpel sagt nicht, dass er Glück gehabt hat. Für ihn war das krasse Bewahrung. Er glaubt, dass ihn Gott da beschützt hat. Dafür ist er Gott auch sehr dankbar. Das finde ich total schön.
Der Motorradunfall hat auch was mit mir gemacht. Mir ist dadurch nämlich bewusst geworden, wie schnell alles vorbei sein kann. Mich hat das sehr nachdenklich gemacht. Ich bin Gott so dankbar, dass er meinen Kumpel beschützt hat. Und auch für mein Leben bin ich jetzt viel dankbarer. Gerade für die kleinen Dinge. Zum Beispiel dafür, dass ich gesund bin, immer genug zu Essen und gute Freunde habe.
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»Ein gutes Fundament« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.09.2018 gesendet.
Ich war mit meinem Freund im Sommerurlaub in Venedig. Ich finde die Stadt voll schön und faszinierend. Besonders, dass ein Teil von Venedig auf Baumstämmen steht. Ohne dieses besondere Fundament würden einige Häuser einfach ins Meer abrutschen. Aber dank der Baumstämme stehen sie schon seit hunderten Jahren.
Mein Freund und ich haben auch so etwas wie ein Fundament in unserem Leben. Unser Fundament ist unser Glaube. Wir glauben an Gott. Und damit auch an seinen Sohn Jesus. Jesus hat uns gezeigt, wie ein gutes, friedliches Leben aussieht. Was wir von seinem Leben wissen, das steht in der Bibel. Dass er am Kreuz gestorben und wieder auferstanden ist, das ist uns besonders wichtig. Jesus hat damit gezeigt, dass mit dem Tod nicht alles vorbei. Und wir glauben, dass das für alle Menschen gilt, die an Gott glauben Irgendwie schwer zu verstehen, aber mega cool. Uns tut es gut zu wissen, dass wir ein Fundament haben, das wirklich trägt. Egal wie stürmisch das Leben ist. Gott ist da und Gott ist gut.
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»Im Namen des Glaubens« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.09.2018 gesendet.
Heute vor 17 Jahren hat es schwere Terroranschläge in Amerika gegeben. Terroristen sind mit zwei Flugzeugen in die Türme des World-Trade-Center in New York geflogen. Die sind dann eingestürzt. Dabei sind rund 3000 Menschen getötet worden. Und das auch wegen des Glaubens. Viele der Terroristen haben nämlich von sich gesagt sie seien gläubige Muslime und würden sich und andere Menschen im Namen Gottes töten. Die Terroristen haben geglaubt, dass das Gott gefällt. Auch Christen haben deshalb schon Kriege geführt.
Ich finde das richtig blöd, dass im Namen Gottes Menschen umgebracht wurden und werden. Ich glaube nämlich Gott gefällt das gar nicht. Gott hat den Menschen nämlich gesagt, was er von ihnen will. Zum Beispiel, dass sie nicht töten sollen. So steht es in der Bibel. Stattdessen soll man gut mit anderen Menschen umgehen Im Frieden miteinander leben.
Ich glaube, dass Gott diesen Frieden will. Und nicht, dass Menschen in seinem Namen getötet werden. Ich bin sicher, dass das auch die meisten Muslime glauben. Ich finde, dass wir das laut sagen müssen. Christen und Muslime. Damit keiner auf die Idee kommt so etwas zu machen wie damals in New York.
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