»Die Heiligen drei Könige« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 06.01.2019 gesendet.
Heute ist „Heilige drei Könige“. Christen erinnern sich an dem Tag an eine Geschichte aus der Bibel. Nämlich nochmal an die Geschichte von Jesu Geburt. Aber anders als an Weihnachten.
Heute geht es besonders um die sogenannten Heiligen Drei Könige. Das waren eigentlich anerkannte Wissenschaftler. Die sind losgezogen, weil sie einen Stern gesehen haben. Und irgendwie haben sie sich wohl nach etwas gesehnt. Nach mehr, als sie durch ihre Arbeit bekommen haben. Sie haben extra eine ewig lange, mühsame Reise gemacht. Das Ziel war der neu geborene Jesus. Der wurde in ganz armen Verhältnissen, nämlich in einem Stall geboren. Das hat eigentlich einen ganz unbedeutenden Eindruck gemacht. Aber die Weisen haben erkannt, dass er etwas ganz Besonderes ist. Dass er nämlich Gottes Sohn ist. Und sie haben dort gemerkt, dass er genau das ist, nach dem sie sich gesehnt haben.
Für mich ist das auch heute noch so. Also dass der vermeintlich unbedeutende Jesus noch wichtig ist. Er gibt mir was, was mir zum Beispiel meine Arbeit nicht geben kann. Dadurch, dass ich an ihn glaube. Und, dadurch dass er wichtig ist in meinem Leben. Ich rede mit ihm, also bete und lese von seinen Geschichten in der Bibel. So lerne ich ihn besser kennen und merke, dass er etwas gibt, was mir sonst keiner geben kann.
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»Nutella-Bibel« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 04.01.2019 gesendet.
Zum Frühstück esse ich gerne Nutella. Das sieht man auch an meiner Bibel. Die hat nämlich einen großen Nutellafleck. Am Anfang hat mich das genervt. Dadurch sieht sie nämlich nicht mehr so schick aus. Mittlerweile find ich das aber eigentlich ganz cool. So muss ich nämlich immer schmunzeln. Meine Bibel ist etwas Besonderes für mich. Nicht nur wegen dem Nutellafleck. Ich hab viele Aufkleber drauf gemacht, Notizen reingeschrieben und Sachen markiert. Sie begleitet mich auf Reisen und einfach so durch‘s Leben. Ich lese darin. Und das hilft mir im Leben. Ich kann dadurch zum Beispiel vom Alltagsstress runterkommen. Es gibt in der Bibel auch gute Tipps. Zum Beispiel, dass es wichtig ist sich selbst zu lieben. Oder, dass ich auch an einem Tag der Woche richtig Pause machen soll. Und die Bibel hilft mir Gott noch besser kennen zu lernen. In den Geschichten in der Bibel les ich nämlich wie Gott ist. Zum Beispiel, dass er wie ein liebevoller Papa ist. Und da steht auch, wie ich mit ihm eine Art Freundschaft haben kann. Einfach in dem ich mit ihm rede, also bete. Meine Bibel begleitet mich durchs Leben. Fast wie Nutella.
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»Kerzenlicht« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.01.2019 gesendet.
Jesus hat mal gesagt, dass er das Licht der Welt ist. Zurzeit erinnere ich mich oft an diesen Satz. Wenn es nämlich draußen kalt und ungemütlich ist, sitz ich am liebsten im Wohnzimmer. Mach mir eine Kerze an, damit es gemütlich ist.
Wenn die Kerze brennt, erinnere ich mich daran, dass es Jesus gibt. Und, dass er jemand ganz besonderes ist.
Ich glaube, dass er mir helfen kann. Ich hab das auch schon erlebt .
Er hat mir zum Beispiel schon mal Schmerzen weggenommen, als ich ihn darum gebeten hab. Das war echt cool. Manchmal bitt ich ihn aber auch um etwas und er hilft mir nicht. Das ist dann irgendwie doof.
Trotzdem versuch ich Jesus zu vertrauen, denn ich glaube eigentlich, dass er mir immer hilft. Vielleicht nicht immer so, wie ich mir das vorstelle. Aber immer so, dass es am Ende genau richtig ist. Für mich stimmt es, dass Jesus das Licht der Welt ist. Er hilft mir und an ihn zu glauben tut mir gut. Daran denke ich oft, wenn bei mir im Wohnzimmer ne Kerze brennt.
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»Silvester-Rückblick« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.12.2018 gesendet.
Silvester ist für mich jedes Jahr etwas Besonderes. Ich feier mit Freunden und jeder ist gut drauf. Wenn ich dann beim Jahreswechsel so in den Himmel schau, seh ich ein tolles Feuerwerk. Ich genieß es einfach. Und ich lass das letzte Jahr nochmal an mir vorbeiziehen. Ich denk an die schönen, aber auch die blöden Momente. Und ich denk an Sachen, die mir total wichtig sind.
Zum Beispiel an mein Verhältnis zu Gott. Mir ist das nämlich total wichtig. Ich glaube, dass Gott mich einlädt. Dazu, dass ich ihm alles anvertrauen und ne Freundschaft zu ihm haben kann. Dass ich immer mit ihm reden kann und er mir meine Fehler vergibt. Aber auch, dass ich bei ihm sein kann, wenn ich tot bin. Und das gilt immer. Egal, was ich mir geleistet hab. Auch wenn ich mich grad gar nicht mag. Das finde ich cool. Und damit starte ich fröhlich ins neue Jahr.
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»Konzert« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.11.2018 gesendet.
Letztens war ich mit einer meiner besten Freundinnen bei einem Konzert. Das Konzert war der Hammer. Wir haben mitgesungen, getanzt und gefeiert. Aber eine Sache war anders als sonst bei Konzerten. Die Band hat nämlich gleich am Anfang einen krassen Satz gesagt: „Wir sind keine Stars, wir sind Worshipper wie ihr.“
Das Konzert war von einer christlichen Band. Alle Songs haben was mit ihrem Glauben zu tun. Und mit den Songs feiern sie. Die Songs sind wie Gebete, sie beten Gott damit an. Daher kommt der Name. Auf Englisch heißt das „to worship“. Und das machen sie mit allen Konzertbesuchern. Ich fand die Aussage: „Wir sind keine Stars, wir sind Worshipper wie ihr.“ einfach richtig cool. Oft kommen mir Konzerte nämlich wie große Show vor. Vorn auf der Bühne die großen Stars und alle anderen scheinen nicht so wichtig zu sein. Dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass alle gleich wichtig sind. Und wir gemeinsam, wie Freude feiern, Spaß haben und noch dazu Gott unsere Freude zeigen. Das fand ich richtig schön.
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»Abendessen« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.11.2018 gesendet.
Beim Abendessen hab ich endlich mal Pause vom Alltagsstress. Einfach nur Dasitzen, lecker Essen und gut Quatschen. Das tut mir richtig gut. Vor dem Essen bete ich. Ich rede dann mit Gott. Dabei stell ich mir vor, dass er bei mir am Tisch sitzt. Dann fällt mir das Beten leichter. Ich danke Gott für das leckere Essen. Und erzähle ihm kurz von meinem Tag. Ich bedank mich auch für die schönen Situationen am Tag oder ich bitte ihn um etwas. Zum Beispiel dafür, dass er mir gute Ideen und Gedanken in schweren Situationen gibt. Wenn eine Prüfung ansteht oder ein schwieriges Gespräch.
Ich hab lange Zeit nicht vor dem Essen gebetet. Aber mittlerweile ist es mir echt wichtig geworden. Ich merke, wie mir das gut tut. Ich komm dabei zur Ruhe, denke nochmal über meinen Tag nach. Und hab das Gefühl, dass mir Gott in der Zeit besonders nah ist. Nach dem Beten fühl ich mich nämlich meistens frischer und fröhlicher. Ich glaube das hab ich Gott zu verdanken.
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»Nachhaltig leben« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.11.2018 gesendet.
In der Stadt hängen richtig viele Schilder. Da geht’s um Vorträge zum Bienensterben, Naturschutz und nachhaltiges Leben. Ich hab mir über manche der Themen auch schon Gedanken gemacht. Vor allem darüber, wie ich nachhaltig leben kann. Also so, dass ich verantwortungsvoll mit meiner Umwelt umgehe. Ich glaube nämlich, dass das auch mein Auftrag als Christin ist. Gott hat den Menschen die Aufgabe gegeben, dass sie sich um die Erde kümmern. Das lese ich in der Bibel. Also, dass wir auf sie aufpassen sollen. Ich versuche das auf unterschiedlicher Weise. Zum Beispiel in dem ich möglichst wenig Müll mache. Zum Einkaufen nehm ich mir ne Stofftasche mit. Und auch das Gemüse kaufe ich ohne Plastiktüte. Ich versuche beim Metzger, Bäcker oder Bauer von nebenan einzukaufen. Regional also. Klar ist das dann ein bisschen teurer. Aber dadurch werden Transportwege gespart und das tut der Umwelt gut. Außerdem weiß ich dann genau, woher mein Essen kommt. Und das finde ich wiederum echt cool. Ich finde man schmeckt das auch.
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»Vater und Kind« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.10.2018 gesendet.
Ich war mit meinem Freund campen. Im Zelt neben uns war eine junge Familie. Mama, Papa und ein kleines Mädchen. Das Mädchen war richtig goldig, mit ihrem Kleidchen und einem Lolli im Mund. Einmal war die Kleine barfuß unterwegs. Auf den kleinen Steinchen fiel es ihr echt schwer zu laufen. Und auch das Gleichgewicht zu halten. Ihr Papa stand ein bisschen weiter weg. Er hat sie angelächelt und ihr die Hand hingehalten. Die hat sie dann ganz glücklich genommen. Dann hat es auch viel besser mit dem Laufen geklappt.
Ich hab das Ganze beobachtet und genau so stell ich mir Gott vor. Als coolen, lieben Vater. Ich glaube, dass er mir im Leben helfen möchte. Meine Situation bleibt zwar die Gleiche. Wie bei dem Mädchen die Steine auf dem Boden. Aber Gott kann mir helfen besser mit der Situation umzugehen. Wie der Papa, der die Hand ausgestreckt hat. Ich kann mich dann entscheiden, ob ich Gottes Hilfe annehme. Zum Beispiel mit ihm rede, also bete. Einfach ganz ehrlich sag was mich belastet. Nach dem Beten fühl ich mich meistens besser. Deshalb nehm ich Gottes Hand gerne. Weil Gott für mich wie ein perfekter Vater ist.
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»Von Bedeutung« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.10.2018 gesendet.
Gerade ist ja wieder Wasen. Das riesige Volksfest hier in Stuttgart. Tausende von Menschen haben zusammen eine gute Zeit. Egal ob in den Festzelten oder bei den Attraktionen. Ich feiere die Attraktionen am Meisten. Besonders die mit den Adrenalinkicks, zum Beispiel „Revolution“, „Hangover“ und „Gladiator“. Je höher und schneller desto besser. Als ich mit Freunden in so nem Fahrgeschäft saß, hab ich mich richtig gut gefühlt. Wegen der guten Stimmung. Aber auch, weil wir so weit oben saßen, dass wir über den ganzen Wasen schauen konnten. Ich fand das richtig faszinierend. Von da oben wirkt alles so klein. Jeder Mensch einfach mini. Und so unbedeutend. Halt einer von vielen. Dann musste ich dran denken, dass Gott das anders sieht. Ich glaube, für ihn sind alle total wichtig. Und von Bedeutung. Jeder Einzelne. Auch, wenn ich mich manchmal unbedeutend fühl. Gott hat Interesse an mir. Und er hat gute Gedanken über mich. So viele wie es Sand am Meer gibt. So les ich das in der Bibel. Ich find das irgendwie crazy aber auch cool. Für mich heißt das auch, dass ich Rücksicht auf andere nehme. Zum Beispiel auf dem Wasen. Weil jeder für Gott wichtig ist. Und von Gott geliebt ist.
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»Ja vor Gott« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.10.2018 gesendet.
Eine Freundin heiratet bald. Gerade ist sie fleißig am Planen und Basteln. Um sich gute Ideen zu holen ist sie in ein paar Facebookgruppen. Dort sind tausende Bräute, die nur über den „schönsten Tag im Leben“ reden. Und der muss perfekt sein. Und dazu in der schönsten Kirche.
Meine Freundin ist davon manchmal echt genervt. Für sie wirkt das nämlich zum Teil wie eine große Show. Klar wünscht sie sich auch eine wunderschöne Hochzeit. Deshalb plant und bastelt sie viel. Aber für sie und ihren Freund geht es an diesem Tag um mehr. Ihnen ist es wichtig vor Gott zueinander Ja zu sagen. Sich also für den Anderen zu entscheiden. Auch die Macken anzunehmen und einfach gemeinsam das Leben zu rocken. Und dafür Gottes Segen zu bekommen. Sie glauben nämlich, dass Gott immer da ist und sie auch in harten Zeiten begleitet. Daran erinnert sie der Segen und deshalb heiraten sie in der Kirche. Das finde ich schön. Auf die Party mit Familie und Freunden freut sich meine Freundin auch total. Aber das ist ihr nicht so wichtig wie das Ja vor Gott. Und für sie und ihren Freund muss es auch nicht der schönste Tag im Leben sein. Einfach ein sehr schöner Tag. Die beiden wollen ja auch noch nach der Hochzeit schöne Tage haben.
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