»Drei Minuten mit Gott« von Lisa   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.08.2019 gesendet.
Geburtstage von Freunden, Klausuren, Arzttermine - In letzter Zeit weiß ich echt nicht wo mir der Kopf steht. Alles ist gerade super stressig und in meinem Alltag geht es drunter und drüber. Ich hetze meistens den ganzen Tag nur durch die Stadt und versuche alles zu erledigen was so ansteht. Abends falle ich dann todmüde ins Bett und genau in dem Moment fallen mir noch 100 Dinge ein, die ich noch machen muss.
Vieles was mir wichtig ist kommt dadurch bei mir gerade zu kurz. Viele Freundinnen haben sich schon beschwert, weil ich mich so lang nicht gemeldet habe. Und ich komme auch kaum dazu, meine Verbindung mit Gott zu halten. In dem ganzen Alltagsstress habe ich nicht mal Zeit für ein kurzes Gebet. Ich finde das echt mega schade, dass die Dinge die mir wirklich wichtig sind in so stressigen Zeiten einfach untergehen.
Deshalb habe ich jetzt angefangen mir jeden Abend beim Zähneputzen Zeit für Gott zu nehmen. Mir tut das richtig gut, alles was mich an dem Tag so beschäftigt hat loszuwerden und mit ihm zu teilen. Eigentlich finde ich in diesen drei Minuten mit Gott auch immer mindestens eine Sache für die ich an dem Tag dankbar bin. Ich glaube, diese drei Minuten mit Gott behalte ich auch bei, wenn es wieder weniger stressig ist.
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»Zeit ist ein riesiges Geschenk« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.08.2019 gesendet.
Ich bin gerade in den Fernbus eingestiegen. Kurz bevor es losgeht, macht der Busfahrer eine Ansage und begrüßt die Leute im Bus. Und dann sagt er: „Wir sind pünktlich, mein Navi zeigt kein Stau – mit etwas Glück kann ich Ihnen ein Geschenk machen – ein kleines bisschen zusätzliche Zeit.“
Cool, wenn wir früher ankommen habe ich wirklich ein bisschen Zeit „gewonnen“, die ich für irgendwas nutzen kann… Irgendwie hat der Busfahrer recht, Zeit ist ein Geschenk.
Meistens habe ich keine Zeit für das, was mir wichtig ist. Zum Beispiel um mich Freunden oder der Familie zu treffen, Handball zu spielen oder auch einfach einmal nichts zu tun und zu entspannen.
Als wir 12 Minuten zu früh am Omnibusbahnhof angekommen sind und ich mein Gepäck hole, hab´ ich mir dann überlegt, was ich mit der Zeit nun anstellen soll. Mit einem frisch gekauften Kaffee to-go habe ich mich dann auf eine Bank gesetzt und den ganzen gestressten Menschen am Bahnhof zugeguckt. Und das hab´ ich genossen. Ich mag es einfach, wenn ich auch mal nichts tun muss. Und das tut gut.
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»Fehler gehören dazu« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.08.2019 gesendet.
Ich will überall perfekt sein. Egal, um was es geht: früher in der Schule wollte ich einen guten Notenschnitt, heute beim Arbeiten will ich einer der besten sein oder auch sonst, wenn ich irgendetwas Neues anfange. Aber ich merke immer wieder, dass das natürlich nicht geht. Irgendwo verhaue ich immer irgendwas oder benehme mich nicht perfekt. Beispielsweise wenn ich mal wieder ein Treffen mit meinen Freunden verpenne oder in einer Arbeit, die ich abgegeben hab´, dann doch noch einen Fehler finde. Da bin ich eben nicht „perfekt“. Das ärgert mich dann oft total! Aber ich habe mir vorgenommen, das abzustellen.
Ich denke in letzter Zeit immer mehr darüber nach, dass ich es irgendwie ja nicht erzwingen kann, dass bei mir alles genau so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich will nur nicht aufgeben und es immer ein zweites und drittes Mal versuchen. Ich weiß zum Beispiel, dass mein Englisch nicht perfect ist und schon gar nicht elegant klingt. Aber wenn ich im Urlaub mit anderen Leue rede, akzeptiere ich das einfach und rede mit ihnen. Eben nicht super, aber es funktioniert. Sie müssen mich ja nicht für perfekt halten.
Und ich erinnere mich vor jedem neuen Versuch an einen Spruch meiner Oma. Sie hat früher immer gesagt: „Fehler gehören zum Leben einfach mit dazu.“
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»Organspenden« von Patrick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.08.2019 gesendet.
Der Gesundheitsminister fordert gerade ein neues Gesetz. Er will, dass es in Deutschland mehr Organspenden gibt, und deswegen soll jeder Deutsche in Zukunft erstmal automatisch Organspender sein, solange bis er ausdrücklich widerspricht.
Klar, es ist ein Unterschied, ob ich zum Beispiel eine Niere spende solange ich lebe, oder ob ich auch dazu bereit bin, nach dem Tod mein Herz oder meine Lunge zum Beispiel zu spenden.
Und egal ob ich jetzt mich da dafür oder dagegen entscheide, ich muss mir über die möglichen Konsequenzen klar sein. Die positiven und die negativen. Für die, die auf ein Spenderorgan warten geht es schließlich um Leben und Tod.
Ich habe mir da auch schon viel Gedanken dazu gemacht, ob ich das will – Organspender sein. Und ich habe mich auch schon mal bewusst dagegen entschieden. Im Moment zweifle ich aber an der Entscheidung und denke wieder neu darüber nach.
Für mich als Christ gibt es da zwei Argumente: ich kann sagen, ja, als Zeichen der Nächstenliebe und um das Leben von anderen zu retten, da mache ich das.
Ich kann aber auch sagen, nein, ich habe da Bedenken. Mir ist das nicht einfach total egal, was mit mir beziehungsweise mit meinem Körper passiert, wenn ich tot bin.
Das ist eine schwierige Entscheidung. Und noch habe ich sie nicht wieder getroffen.
Aber egal ob mich jetzt ein Gesetz zwingt oder nicht: Ich finde es wichtig, dass ich mir da Gedanken darüber mache und auch eine Entscheidung treffe.
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