»Schaffa, schaffa, Häusla baua« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.04.2019 gesendet.
„Schaffa, schaffa Häusle baue“ – So heißt ein schwäbisches Sprichwort. Und oft lebe ich auch danach. Ich stehe auf und springe schnell unter die Dusche, damit ich rechtzeitig mit „schaffa“ anfangen kann. Dann arbeite ich hier an einem Projekt und bin mit den Gedanken schon wieder beim nächsten. Mache mir schnell was zu Essen. Und dann muss ich schon wieder los zu meinem Nebenjob. Abends wartet zu Hause schon so manche Email auf mich, die ich auch noch beantworten muss. Und danach kann ich endlich vor den Laptop und eine Serie anschauen.
Wenn ich an so einem Tag zurückdenke fällt mir auf, dass ich vor lauter „schaffa, schaffa“ etwas vergessen habe. Ich habe vergessen den Moment zu genießen. Habe vergessen einfach einmal durchzuatmen. Jesus hat mal gesagt „meinen Frieden gebe ich euch“. Das steht so in der Bibel. Und ich versteh das so, dass es gut ist, wenn ich auch mal zurückschalte. Nicht immer arbeite. Mal entspanne und Frieden habe. Weil Gott ihn mir verspricht.
„Schaffa“ ist eine tolle Sache. Immer wenn ich etwas erledigt habe ist das ein gutes Gefühl. Aber ich finde, dass das ganze „Schaffa“ doch keinen Wert hat, wenn ich keine Zeit zum Genießen hab. Also: „Gnieße und nett nur schaffe“!
Auf Facebook teilen
»Klimafasten« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.04.2019 gesendet.
In der Zeit vor Ostern fasten viele Menschen. Das heißt sie verzichten auf etwas, was ihnen sonst wichtig ist. Das hat in der Kirche schon lange Tradition. Eine Freundin von mir fastet dieses Jahr für den Klimaschutz! Ich habe zuerst gar nichts geblickt. Aber dann hat sie es erklärt. Sie will versuchen, ihre Lebensweise an bestimmten Punkten zu verändern – mal so zur Probe in der Fastenzeit.
Zum Beispiel will sie eine Woche auf Fleisch verzichten. Dann beim Einkaufen keine Plastiktüten benutzen. Und eine Woche das Auto stehen lassen und nur Fahrradfahren. Ihr ist der Klimaschutz wichtig. Und die Grundlage sieht sie dafür auch in der Bibel. Da sagt Gott am Anfang zu den Menschen:
„Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.“
Für mich ist das eine große Verantwortung, die Gott uns Menschen gibt. Sich um die Tiere und die Erde zu kümmern. So leben, dass alle leben können. Das bedeutet für mich heute, dass ich auf den Klimawandel achten muss. Die Tiere und die Erde vor den Folgen schützen. Und dabei, das hat meine Freundin auch gecheckt, kann jeder Mensch bei seinem Lebensstil anfangen.
Auf Facebook teilen
»Sitzen oder stehen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.04.2019 gesendet.
In meiner alten WG hing über dem Klo ein Plakat. Und da stand drauf: „Ob ich sitze oder stehe du weißt es“. Das kam mir erst einmal ein bisschen komisch vor. Ich mein, wenn ich auf dem Klo bin will ich ja nicht beobachtet werden. Es geht doch niemanden was an, ob ich im Sitzen oder Stehen pinkle.
Dann hab ich herausgefunden, dass dieser Spruch in der Bibel steht. So fand ich das Plakat dann ganz schön witzig. Für mich drückt das auch etwas ganz Schönes aus. In dem Satz davor steht nämlich, dass Gott die Menschen kennt. Das ist für mich beruhigend. Zu wissen, dass Gott mich kennt. Nicht nur so oberflächlich. Wie man jemanden kennt, den man schonmal irgendwo gesehen hat. Er kennt mich sogar besser, als meine engsten Freunde. Und das Krasse dabei: Er kennt mich so gut und liebt mich trotzdem. Er liebt mich genauso wie ich bin, obwohl er wirklich alles über mich weiß.
Und ihm ist es auch völlig egal, ob ich sitze oder stehe.
Auf Facebook teilen
»Bewerbung« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.04.2019 gesendet.
Was sind meine Stärken? Warum bin gerade ich geeignet? Was macht mich besonders? Bewerbungsbogen, Motivationsschreiben, Vorstellungsgespräch. Überall tauchen diese Fragen auf. Ich tu mir immer übel schwer diese zu beantworten. Mir ist das voll unangenehm. Da muss ich mich von meiner besten Seite präsentieren. Mich selber loben. Das finde ich irgendwie voll strange.
Da entsteht voll die Blockade und ich hab schon gar kein Bock mehr auf die Bewerbung. Nach ein bisschen überlegen, fallen mir doch ein paar Sachen ein die ich ganz gut kann. Eigentlich hat doch jeder und jede Stärken. Gott hat uns allen Stärken geschenkt. Die eine kann gut vor vielen Menschen sprechen. Der andere ist total gut im Organisieren. Und nochmal eine andere kann toll zuhören.
Mir hat eine Stelle in der Bibel geholfen selbstbewusster zu sein. Dort hat Jesus zu den Menschen gesagt: Man zündet auch nicht ein Licht an und stellt es unter einen Stuhl, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. Genauso muss auch euer Licht vor den Menschen leuchten
Für mich bedeutet das: Ich kann was und ich kann es gut. Ich muss das auch nicht verstecken sondern ich kann stolz darauf sein. Jetzt fällt es mir auch leichter die gar nicht mehr so blöde Bewerbung zu machen.
Auf Facebook teilen