»Heiles Leben« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.06.2019 gesendet.
Manche Menschen beeindrucken mich. Benjamin Piwko zum Beispiel. Er ist Schauspieler und Kampfsportler. Dieses Jahr hat er bei der Show „Let’s Dance“ mitgemacht. Dort tanzen Promis mit professionellen Tänzerinnen und Tänzern. Und werden von einer Fachjury bewertet. Und Benjamins Leistung dort war echt stark, fand ich. Er ist nämlich gehörlos. Er tanzt, ohne die Musik zu hören. Seine Gehörlosigkeit scheint aber kein Problem zu sein.
Mich erinnert das ein bisschen an eine Geschichte mit Jesus. Der ist auch zu Leuten hingegangen, die gehörlos waren. In der Bibel steht dann oft, dass er sie „geheilt“ hat. „Geheilt“ – ich frage mich, ob das das gleiche ist, wie gesund. Ich glaube nämlich, für ein heiles Leben muss man nicht unbedingt hören können.
So wie bei Benjamin Piwko eben – er kann zwar nicht hören, ist aber glücklich, dass er tanzen kann. Und das macht er auch richtig gut. Ich möchte mir ein Beispiel daran nehmen. Möchte nicht gleich von vorneherein aufgeben, weil ich etwas nicht genauso kann, wie es die meisten anderen machen. Oder weil ich denke, dass ich etwas gar nicht kann. Leute wie Benjamin zeigen mir: Wenn ich ein gutes, heiles Leben führen will, muss ich mich auch mal was trauen. Und mein Glaube an Jesus hilft mir dabei.
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»Kofi Annan« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.06.2019 gesendet.
Vor vier Jahren hatte ich einen Platz in der Porschearena in Stuttgart ergattert. Es war Evangelischer Kirchentag. Jeder einzelne Platz war besetzt und man konnte die Aufregung in der Luft spüren. Und dann war es soweit. Ohne ihn zu sehen, hab ich gespürt, dass er den Raum betreten hat. Gänsehautmoment! Er hatte eine Wahnsinns Ausstrahlung, die mich sofort in den Bann gezogen hat. Kofi Annan.
Kofi Annan war ein Diplomat aus Ghana und 10 Jahre lang der Generalsekretär der UN. Die UN, oder auch Vereinte Nationen, ist ein Zusammenschluss von 193 Ländern auf der Welt. Sie setzt sich für den Weltfrieden und die Menschenrechte ein.
Kofi Annan hat sich für eine friedlichere Welt stark gemacht. Dafür hat er sogar den Friedensnobelpreis bekommen.
Als ich ihn damals auf dem Kirchentag gesehen hab, hat er an einer Podiumsdiskussion zum Thema Friedensbemühungen auf der Welt teilgenommen.
Für mich ist Kofi Annan ein großes Vorbild. Er hat sich lebenslang für einen friedlichen Umgang zwischen Menschen eingesetzt. Es war eine tolle Erfahrung, ihn einmal live gesehen zu haben.
In zwei Tagen wird der diesjährige Evangelische Kirchentag in Dortmund eröffnet. Ich werde auch wieder dort sein. Mal sehen, welche beeindruckenden Persönlichkeiten ich diesmal live erlebe.
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»Pfingsten« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.06.2019 gesendet.
Letztes Wochenende ist Pfingsten gewesen. An diesem Fest feiert die Kirche den Heiligen Geist. Sie feiert, dass die ersten Christen den Durchblick hatten und verstanden haben, was Jesus mit seiner Botschaft wollte. Diesen Durchblick nennen sie Heiligen Geist. Manchmal wünsche ich mir so was auch heute. Denn manche führen sich innerhalb der Kirche auf, als hätten sie allein den Durchblick, aber an dem was sie tun erkennt man schnell, dass sie eben nur so tun als ob.
Das finde ich schade. Ich feier an der Kirche, dass viele Menschen ihren Glauben und das was sie hoffen zusammenbringt. Männer und Frauen, Jung und Alt, Handwerker und Professoren. Was ich aber gar nicht verstehe ist, dass Frauen gar nicht vorkommen, wenn es darum geht größere Verantwortung zu tragen. Vor ein paar Wochen haben sich einige Frauen zusammengetan und demonstriert. Sie sind von manchen angefeindet worden, von manchen Bischöfen belächelt und bewegt hat sich nichts.
Pfingsten ist eigentlich das glatte Gegenteil davon. Denn, dass Frauen von der Verantwortung her in der Kirche keine Rolle spielen ist sicher nicht im Geiste Jesu. Denn er hat auch Frauen berufen, ihm zu folgen. Als Auferstandener hat er sich zuerst einer Frau gezeigt. Sein Geist wo er will und ist an kein Geschlecht gebunden.
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»Leave out all the rest« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.06.2019 gesendet.
ch mag den Song „Leave out all the rest“ von Living Park. Seit Chester Bennington, der Sänger der Band, gestorben ist, geht er mir wieder durch den Kopf.
Chester Bennington singt: „Ich habe geträumt, ich würde vermisst werden. […] Nach meinem Traum wachte ich mit dieser Angst auf: Was hinterlasse ich, wenn ich hier fertig bin? Wenn meine Zeit kommt, vergiss alles, das ich falsch gemacht habe. Hilf mir, ein paar gute Gründe zu hinterlassen, vermisst zu werden. […] Behalte mich in deiner Erinnerung, lass den ganzen Rest wegfallen, leave out all the rest.“
Ich finde, er hat recht, dass wir bei uns selbst und anderen Menschen manchmal ein bisschen etwas wegfallen lassen sollten, wenn wir uns an sie erinnern, beispielsweise einen Streit mit der Person. Niemand ist perfekt und kann es nicht sein. Wenn ich das weiß, bin ich zumindest ein kleines bisschen glücklicher: immer versuchen, das Gute im anderen zu sehen.
Aber Chester Bennington ist noch was anderes wichtig: Er wünscht sich, dass die anderen ihn nicht vergessen. Auch ich möchte auf der Erde etwas tun, weswegen sich Menschen an mich erinnern: anderen Menschen helfen, freundlich sein und Zeit mit ihnen zu verbringen – und dadurch deren Leben vielleicht, auch nur vielleicht, ein kleines bisschen besser zu machen.
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