»Unglaublich« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.09.2020 gesendet.
Es gibt unglaubliche Geschichten in der Bibel. Mose zum Beispiel soll das Meer geteilt haben. Also einfach mal so zack in der Mitte durch. Und dann ist er da mit seinem ganzen Volk durchgelaufen? Oder Jesus. Der hat 5.000 hungrige Menschen satt gemacht, obwohl er nur zwei Fische und fünf Brote hatte. Als das große Essen dann vorbei war, hat er sogar noch ganze Körbe voll mit Essen wieder eingesammelt. Wie hat er das gemacht? Ich hab keine Ahnung. Eins ist aber auf jeden Fall sicher: Diese Geschichten sind unglaublich.
In diesem kleinen Wort ‚unglaublich‘ stecken für mich zwei Bedeutungen drin: Auf der einen Seite denke ich, diese Geschichten sind unglaublich - im Sinne von ‚ich kann das nicht glauben‘. Das ist doch unlogisch. Das ist unrealistisch. Total verrückt. Andererseits denke ich manchmal auch diese Geschichten sind doch ‚unglaublich‘ im Sinne von ‚unglaublich schön‘ oder ‚unglaublich faszinierend‘. Es ist für mich unglaublich, zu was Gott alles fähig ist und was er alles vollbringen kann.
Für mich ist beides wichtig. Zum einen immer wieder danach zu fragen: Kann das wirklich so gewesen sein? Oder: Was ist eigentlich die Bedeutung der Geschichte? Schließlich möchte ich nicht einfach naiv alles glauben. Und auf der anderen Seite will ich mich von diesen Geschichten auch einfach begeistern lassen und darin diesen unglaublichen Gott entdecken, der alles schaffen kann.
Auf Facebook teilen
»Hoffnung« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.09.2020 gesendet.
Der Mensch braucht Sauerstoff zum Leben. Das ist klar. Aber ich glaube, dass Hoffnung genauso wichtig ist wie die Luft, die wir atmen. Hoffnung motiviert und unterstützt mich. Ich denke, jeder Mensch hofft auf etwas, das ihn antreibt. Den Schulabschluss etwa, oder die Hoffnung auf eine eigene Familie und einen guten Beruf.
Ein Freund von mir hat neulich gesagt: „Ohne Hoffnung kann man alles bleiben lassen.“ Ich gebe ihm da recht. Ohne Hoffnung ist alles gleich viel schwieriger. Wenn ich zum Beispiel auf eine gute Note hoffe, fällt es mir viel leichter, mich anzustrengen und zu lernen.
Hoffnung gibt mir auch ein positives Lebensgefühl. Sie stärkt mich und so kann ich auch durch schwere Zeiten kommen. Denn es hilft mir, wenn ich mich auf etwas freuen kann oder wenn ich in der Zukunft irgendetwas Schönes erwarte. Zum Beispiel die Aussicht, wieder gesund zu werden, wenn ich mit Fieber im Bett liege.
Für mich bedeutet mein Glaube an Gott, Hoffnung zu haben. Deswegen ist er mir auch so wichtig. Vor allem in Situationen, die aussichtslos erscheinen, gibt er mir Hoffnung. Wenn ich verzweifelt bin, hilft mir Gott daran zu glauben, dass sich doch alles zum Guten wendet. Ja, wenn mir alles hoffnungslos erscheint, trägt er mich durchs Leben.
Auf Facebook teilen
»Umarmung« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.09.2020 gesendet.
Ich habe den Eindruck: Viele Menschen wollen im Moment zurück zur Normalität. Und mit Normalität wird häufig gemeint, dass alles wieder wie ‚vor Corona‘ sein soll. Ich finde, das ist kein sinnvoller Wunsch.
Denn ich finde, wir könnten aus der aktuellen Situation eine Menge lernen und in Zukunft manches anders machen. Ich hab zum Beispiel neulich gemerkt, wie wichtig persönlicher Kontakt ist. Jemand anderen berühren. Ich hab mal wieder einen Kumpel umarmt. Das hab ich während der Corona-Hochphase lange nicht gemacht. Und das war alles andere als normal. Das war besonders. Berührungen sind für unser Überleben notwendig. Ein Baby, das völlig körperlich isoliert ist, stirbt. Selbst wenn es ausreichend mit Nahrung versorgt wird. Es benötigt auch körperliche Nähe, dass es berührt wird. Und das gilt nicht nur für Babys, auch Erwachsene brauchen Berührungen. Klar, es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wie viel Körperkontakt man als angenehm empfindet. Trotzdem glaube ich, dass in Berührungen etwas Heilsames steckt. Ich kann so mit anderen Freude teilen oder sie trösten.
Ich wünsche mir also, dass nicht alles wieder so wird, wie früher, sondern wir unser Verhalten manchmal ändern. Ich möchte den Menschen in Zukunft zum Beispiel herzlicher und körperlicher begegnen. Denn ich glaube, das tut der ganzen Gesellschaft gut.
Auf Facebook teilen
»Dankbarkeit« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.09.2020 gesendet.
Zur Dankbarkeit muss man sich immer wieder entscheiden. Das steht in einem Text, den ich neulich gelesen habe. Dankbarkeit sei die wichtigste Entscheidung im Leben, die wir immer wieder neu treffen müssen.
Ich merke an mir selbst, wie schnell ich Dinge für selbstverständlich hinnehme. Natürlich hab ich ein Dach über den Kopf. Natürlich hab ich genug zu essen. Und ja, ich hab auch Freunde, zu denen ich kommen kann, wenn es mir mal nicht so gut geht. Kurz gesagt: Ich habe jede Menge Gründe, dankbar zu sein. Und trotzdem vergesse ich leicht, wie gut es mir geht! Dabei macht es mir gleich gute Laune, wenn ich dankbar für etwas ist.
Wenn ich mich bei jemandem bedanke, dann zeige ich, dass ich ihn wertschätze. Das stärkt Freundschaften und das Gemeinschaftsgefühl zwischen Menschen.
Mich für die Dankbarkeit zu entscheiden bedeutet für mich, mir bewusst zu werden, was ich alles habe. Dann freue ich mich darüber und zeige das auch anderen. Gegenüber meinen Mitmenschen – und gegenüber Gott. Denn ich glaube, für vieles in meinem Leben ist Gott mitverantwortlich:
Für meine Gesundheit, meine Familie und all die schönen Sachen in meinem Leben. Und wenn ich gerade einen schlechten Tag habe, dann hilft es mir, mich aktiv an Dinge zu erinnern, für die ich eben doch dankbar seien kann.
Auf Facebook teilen