»Vielfalt« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.01.2019 gesendet.
Eigentlich hab ich nur einen ganz normalen roten Tee gewollt. Aber dann stand ich vor dem Teeregal und konnte zwischen fünfzig verschiedenen Sorten wählen. Da war von Erdbeere über Waldbeere bis zum Granatapfeltee alles mit dabei. Das hat mich ganz schön begeistert: da kann ja jeder ganz leicht seinen Lieblingstee nehmen oder mutig etwas Neues ausprobieren!
Ich bin der Meinung, dass es mit der Art zu glauben genau so ist. Je nach Lebenssituation ist mir nämlich in meinem Glauben etwas anderes wichtig. Wenn ich grade zornig bin, dann streite ich auch mal mit Gott. Dann mache ich ihm im Gebet Vorwürfe und lasse meine ganze Wut bei ihm aus. Bin ich aber grade glücklich, fällt es mir viel leichter Gottes Liebe wahrzunehmen und ihm dafür auch dankbar zu sein. Es gibt ganz viele verschieden Wege seinen Glauben zu verstehen und zu leben. Und ich finde es auch okay, wenn andere einen anderen Weg für sich wählen.
Mir hilft es, wenn ich mir das manchmal wieder in Erinnerung rufe. Jeder hat die Freiheit zwischen den Wegen zu wählen oder auch mal einen anderen auszuprobieren. Ich glaube nicht, dass es die eine richtige Art gibt, seinen Glauben zu leben. Genauso wenig wie es den einen Tee gibt. Aber genau diese große Vielfalt ist es, die es ausmacht.
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»Zeit« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.01.2019 gesendet.
Ich hab letzte Woche ewig am Bahnhof gestanden. Mein Zug war verspätet. Mir war kalt und ich war müde und wollte nur noch nach Hause. Aber der Zug ist einfach nicht gekommen und mir ist nichts anderes übrig geblieben als einfach nur zu warten.
In der Bibel heißt es, dass alles seine Zeit hat: Lachen und weinen, arbeiten und ausruhen. Das sind alles Bezeichnungen für Positives und Negatives. Sie scheinen zusammenzugehören. Das Gute und das Schlechte.
Wenn es mir gerade nicht so gut geht, macht mir das Mut. Es gibt mir die Hoffnung, dass auch wieder Zeiten kommen, in denen ich mich wohler fühle. Es hilft mir Geduld zu haben, wenn ich auf etwas warte wie neulich auf den Zug. Aber es hilft mir auch, die Zeit besser zu genießen, in der ich besonders glücklich bin. Zum Beispiel wenn ich einen schönen Abend mit meinen Freunden verbringe. Alles hat seine Zeit. Das bedeutet auch, dass ich mir mal Zeit für mich nehmen darf, um mir nochmal meinen Lieblingsfilm nach einem langen Arbeitstag anzuschauen.
Lachen und weinen, arbeiten und ausruhen. Alles gehört dazu. Wenn ich mir das klar mache, dann ist manches leichter.
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»Kartenspielen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.01.2019 gesendet.
Ich spiele richtig gerne Kartenspiele. Blöd ist nur, wenn ich verliere. Und wenn mein Mitspieler mir das dann noch unter die Nase reibt, kann mich das ganz schön ärgern. Es nervt mich, dass mein Mitspieler so angibt.
Ich sage dann, dass er ein Glückspilz ist. Dass eigentlich ich den Sieg verdient hätte.
Aber ist das besser? In der Bibel sagt Jesus: „Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?“
Wenn ich das lese wird mir etwas klar. Ich bin ein schlechter Verlierer. Ich bin nicht perfekt. Aber alle anderen sind es auch nicht. Wenn jemand einen Fehler macht ist das doch nicht so schlimm. Denn ich mache ja auch Fehler. Vielleicht ist mein Fehler sogar ein Balken, also ein richtig dickes Ding. Und der Fehler des Anderen nur ein kleiner Splitter, völlig undramatisch. Ich finde es wichtig, dass ich meine eigenen Fehler kenne. So kann ich auch Fehler von anderen besser verstehen.
Wenn ich also mal wieder verliere muss ich den Gewinner nicht gleich schlecht machen. Sondern ich will mich erinnern, dass ich nicht perfekt bin. Das ich Fehler habe. Das es ok ist auch mal zu verlieren.
Ich bin unperfekt und das ist auch gut so.
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»Fitnessarmband« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.01.2019 gesendet.
Ich finde Fitnessarmbänder sind eine richtig tolle Erfindung. Oft kann man einspeichern was das Tagesziel sein soll. Wie viele Kalorien möchte ich verbrennen? Wie viele Schritte will ich laufen? Die Technik hilft mir dabei, dass ich meinen Körper und meine Fitness perfektionieren kann. Fit und gesund zu sein ist mir wichtig.
Manchmal kann mich das aber auch ganz schön unter Druck setzen. Wenn ich zum Beispiel das Tagesziel wieder einmal nicht erreicht habe. Das Fitnessarmband, das mir eigentlich helfen sollte nervt mich dann. Ich bin gestresst und unzufrieden.
Was mir in solchen Momenten hilft ist zu wissen, dass ich mich nicht immer besser machen muss. Ich muss nicht immer selbst die Kontrolle über mein Leben haben. Ich kann diese Sorge an Gott abgeben und das entspannt mich. Jesus hat mal gesagt: „Schaut euch die Vögel an! Sie gehen auch nicht einkaufen – aber Gott im Himmel sorgt trotzdem für sie. Und ihr seid ihm doch noch viel wichtiger als Vögel!“
Wenn ich also mein Tagesziel mal nicht erreiche brauche ich mich nicht ärgern. Ich darf mich entspannen und wissen, dass Gott für mich sorgt. Anstatt mich selbst zu stressen darf ich auch Gott mal die Leitung übernehmen lassen.
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