»Martinstag« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.11.2018 gesendet.
Die Geschichte von St. Martin kennt jedes Kind. Er reitet auf seinem Pferd, sieht einen obdachlosen Bettler und teilt seinen Mantel in zwei Stücke, damit der nicht mehr frieren muss. Bis heute feiert man deswegen den Martinstag – und der ist heute!
Ich frage mich manchmal, ob ich auch so wie St. Martin handeln würde. Wenn ich am Bahnhof Obdachlose sehe, gehe ich meistens schnell weiter. In Deutschland muss schließlich niemand auf der Straße leben, denke ich mir. Es gibt dafür ja Ämter, Heime und andere Organisationen. Und wer weiß – vielleicht müssen die Bettler das Geld, das sie den Tag über bekommen, am Ende des Tages irgendwo abgeben. Solche Geschichten hört man ja immer wieder.
Trotzdem muss es aber Gründe geben, warum Menschen dann doch betteln gehen. Ich möchte deswegen helfen. Will mich schlau machen, welche Organisationen sich gegen Obdachlosigkeit einsetzen. Vielleicht kann ich mich da irgendwie einbringen. Ich möchte auf jeden Fall etwas dafür tun, dass es gerecht zugeht. Und helfen, so wie St. Martin.
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»Hunger« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.11.2018 gesendet.
Die Zahl der Hungernden weltweit steigt wieder. Das steht im aktuellen Welthungerindex. Ich finde das echt schlimm. Wie schlimm muss das sein, wenn man gar nichts oder nur viel zu wenig zu essen hat?
Ich kann mir das nicht richtig vorstellen: Wenn ich Hunger habe, gehe ich was essen oder ich kaufe mir was im Supermarkt. Der hat fast den ganzen Tag offen und die Regale sind voll. Für mich selbstverständlich. So selbstverständlich, dass ich oft nicht dran denke, dass es nicht allen Menschen so geht.
Aber immer mehr Menschen leiden Hunger – das liegt aber nicht daran, dass wir auf der Welt nicht genug hätten. Naturkatastrophen, Kriege und finanzielle Notlagen machen die Lebensmittelversorgung in manchen Ländern unmöglich.
Ich glaube, Gott hat uns Menschen die Erde gegeben. Das steht so in der Bibel. Dort steht auch, Gott sagt, wir sollen auf sie aufpassen. Ich glaube, damit meint er auch, dass wir auf unsere Mitmenschen aufpassen sollen. Ich möchte mich deswegen nicht nur um die Umwelt kümmern. Ich möchte auch etwas für die Menschen tun. Für mich heißt das erstmal die Augen offenhalten. Herausfinden, wie ich mithelfen kann, dass die Zahl der Hungernden wieder sinkt.
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»Reichspogromnacht« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.11.2018 gesendet.
Heute vor 80 Jahren ist etwas Furchtbares passiert. Die Nazis haben tausende Geschäfte von Juden kaputt gemacht. Sie haben ihre Wohnungen zerstört und Synagogen abgebrannt, also jüdische Orte für Gottesdienste. Für die Menschen mit jüdischem Glauben war es eine echt schreckliche Nacht. Viele wurden bei den Angriffen verletzt oder starben sogar. Man spricht von der sogenannten Reichspogromnacht.
Ich finde es schlimm, wenn Menschen wegen ihrem Glauben ausgegrenzt oder diskriminiert werden. Leider passiert das aber auch heute noch. Juden, Muslime und auch Christen werden heute noch von manchen Menschen diskriminiert und vorverurteilt. Sie werden auf offener Straße beleidigt, manchmal sogar geschlagen. Für mich als Christ ist das ein absolutes No-Go. Jesus hat auch mit Menschen anderer Religion zusammengelebt. Einmal hat er sogar eine Frau geheilt, die nicht den gleichen Glauben hatte wie er. Das steht in der Bibel. Mir zeigt das: Wir Menschen müssen in Frieden miteinander leben. Uns gegenseitig helfen. Auch wenn wir verschiedene Vorstellungen vom Leben oder von Gott haben. Ich möchte deswegen meine Stimme nutzen. Etwas sagen, wenn ich merke, dass jemand ausgegrenzt oder beleidigt wird. Denn so etwas wie die Reichspogromnacht darf nie wieder passieren.
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»Konzert« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.11.2018 gesendet.
Letztens war ich mit einer meiner besten Freundinnen bei einem Konzert. Das Konzert war der Hammer. Wir haben mitgesungen, getanzt und gefeiert. Aber eine Sache war anders als sonst bei Konzerten. Die Band hat nämlich gleich am Anfang einen krassen Satz gesagt: „Wir sind keine Stars, wir sind Worshipper wie ihr.“
Das Konzert war von einer christlichen Band. Alle Songs haben was mit ihrem Glauben zu tun. Und mit den Songs feiern sie. Die Songs sind wie Gebete, sie beten Gott damit an. Daher kommt der Name. Auf Englisch heißt das „to worship“. Und das machen sie mit allen Konzertbesuchern. Ich fand die Aussage: „Wir sind keine Stars, wir sind Worshipper wie ihr.“ einfach richtig cool. Oft kommen mir Konzerte nämlich wie große Show vor. Vorn auf der Bühne die großen Stars und alle anderen scheinen nicht so wichtig zu sein. Dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass alle gleich wichtig sind. Und wir gemeinsam, wie Freude feiern, Spaß haben und noch dazu Gott unsere Freude zeigen. Das fand ich richtig schön.
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