»Gott spüren« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.02.2020 gesendet.
Wenn ich mit Leuten über Gott rede, kommt irgendwann immer der Satz: „Aber wie kannst du denn an Gott glauben, wenn man den gar nicht sehen kann“
Stimmt eigentlich. Aber es gibt immer wieder Situationen, in denen ich spüre, dass es Gott gibt. Zum Beispiel, wenn ich Musik hör. Oder Gitarre spiel.
In Physik habe ich mal gelernt: Musik ja eigentlich nichts anderes als Schallwellen, die irgendwie von irgendwoher in mein Ohr kommen. Und trotzdem kann Musik mich happy machen, oder traurig, oder nachdenklich.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur an den Schallwellen liegt. Für mich liegt in der Musik deshalb auch irgendwie Gott. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass jeder Gott anders spürt.
Für mich ist auf jeden Fall klar: Da, wo ich spüre, dass mein Herz berührt wird, da ist für mich Gott. Ich muss ihn nicht sehen. Nur spüren.
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»Valentinstag« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.02.2020 gesendet.
Habt ihr heute schon fleißig Blumen verschenkt? Oder Schokolade? Bisher hab ich ja vom Valentinstag nicht so viel gehalten. Hinter dem Valentinstag steckt aber eine echt süße Geschichte: Es geht – wenig überraschend – um einen Valentin. Der war im 3. Jahrhundert nach Christus wohl Bischof in Italien.
Und dieser Valentin soll heimlich Leute verheiratet haben. Leute, die laut Gesetz gar nicht heiraten duften. Weil damals war das ja noch anders, da durften reiche Leute zum Beispiel keine Armen heiraten oder so.
Aber Valentin hat sie trotzdem verheiratet – für ihn war nur wichtig, dass sich zwei Menschen lieben. Ok, Valentinstag kann man auch feiern, wenn man nicht verheiratet ist. Und ich glaube, sogar, wenn man nicht mal eine Freundin oder einen Freund hat.
Für mich ist der Valentinstag nämlich nicht nur ein Tag, an dem man sich einen romantischen Abend zu zweit macht. Er erinnert mich auch daran, dass sich dieser Valentin für die Liebe eingesetzt hat. Er hat dafür gesorgt, dass Menschen sich lieben dürfen, wenn sie sich lieben. Ich finde das mega und auf jeden Fall einen Grund zum Feiern – egal, ob mit oder ohne Partner.
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»Wo viele sind« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.02.2020 gesendet.
Wo viele Menschen zusammen kommen da bewegt sich was. Ich erlebe das zum Beispiel, wenn ich ins Stadion gehe. Da wollen viele Fans ihre Mannschaft anfeuern. Und ich glaube, dass das ein Spiel auch tatsächlich beeinflusst. Dass eine Mannschaft besser spielen kann, wenn sie angefeuert wird.
Vor kurzem war ich in einem Musical: In Martin Luther King. Da waren auch wieder viele Menschen. Aber was es bedeutet mit vielen Menschen etwas zu erreichen habe ich erst drinnen bemerkt. Denn Martin Luther King ist auf die Straße gegangen, um für Gleichheit und Freiheit einzutreten. Das war in Amerika. Lange vor meiner Zeit. Da war klar geregelt, dass die Hautfarbe entscheidet, was man darf und was nicht. Genau das wollte er ändern. Und er hatte viele Menschen hinter sich. Bei der größten Demonstration waren 250.000 Menschen. Ganz ohne Waffen nur eine Menge an Menschen. Das hatte Wirkung. Und der Traum von Martin Luther King wurde zum Teil Realität.
Auch heute gibt es Ungerechtigkeit. Gibt es Rassismus. Und den Klimawandel. Ich glaube, dass wir das nur gemeinsam in den Griff kriegen. Wenn sich jeder an der eigenen Nase packt. Denn ich bin mir sicher, dass viele Menschen gemeinsam etwas bewegen können.
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»Autobahnkirche« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.02.2020 gesendet.
Neulich bin ich zu einer Freundin nach Hannover gefahren. 6 Stunden Autobahn.
Ist für mich eigentlich nix schlimmes. Ich fahr ziemlich gern Auto. Aber auf der Autobahn ist es dann doch manchmal n bisschen anstrengend. Weil alles immer gleich aussieht.
Ein Schild hat mich aber überrascht: Autobahnkirche.
Irgendwie klingt das total witzig. Als wäre das ne Kirche extra für Autos oder so drive-in-mäßig. Ich hab das auch davor noch nie gehört.
Ich hab mich aber mal schlau gemacht: Autobahnkirchen sind Kapellen und Kirchen, die direkt an der Autobahn stehen. Nimmt man also die Ausfahrt, ist klar: Die nächste Kirche ist ganz nah.
Irgendwie find ich die Idee spannend: Grade beim Autofahren, wo auch ne ganze Menge passieren kann, ist es gut, auch die Möglichkeit zu haben, sich kurz auszuklinken. Mal kurz abzuschalten. Ohne sich einen Kaffee zu holen, um seinen Bon einzulösen. Vielleicht sogar ein kurzes Gebet zu sprechen.
Ich bin nicht rausgefahren und in die Autobahnkirche gegangen. Aber wenn ich das nächste Mal so ein Schild sehe, mach ich auf jeden Fall nen kurzen Abstecher da hin!
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