»Schnaken« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.05.2020 gesendet.
Bei manchen Tieren frage ich mich manchmal warum gibt's die eigentlich? Schnaken zum Beispiel. Die nerven doch nur. Die sind hässlich und wenn sie stechen juckt es mich ganz übel.
Im Gespräch mit Freunden haben wir darüber geredet was schön ist. Bei Kunst ist das ja oft so: Ich stehe vor einem Bild und kapiere nicht, was daran schön sein soll. Der Schöpfer des Kunstwerkes hat darin aber vielleicht etwas verarbeitet das ich gar nicht sehe. Er kann sein Kunstwerk sehr schön finden.
Ich glaube daran, dass Gott der Schöpfer dieser Welt ist. Und in der Bibel steht, dass Gott alles, was er geschaffen hat gut findet. Ein kleines Insekt wie die Schnake ist gut, weil Gott sagt, dass sie gut ist. Für sie gilt das Gleiche wie für uns Menschen. Wir alle sind gut gemacht. Egal was andere über uns sagen. Die Bewertung des Schöpfers ist bereits abgegeben. Sie lautet: sehr gut.
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»Regeln« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.05.2020 gesendet.
Jetzt mit Corona gibt es einige Regeln, an die ich mich halten soll. Ich finde, das ist gar nicht immer so einfach. Ständig Abstandhalten und immer ans Hände waschen denken ist manchmal echt nervig. Aber trotzdem versuche ich mich dran zu halten, denn ich weiß, dass diese Regeln mich und andere schützen .
Auch in der Bibel gibt es Regeln. Zum Beispiel die 10 Gebote. Auch sie sollen mich und meine Mitmenschen schützen. Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht neidisch sein. Ich finde: Diese Gebote machen es möglich friedlich miteinander zu leben. Obwohl sie wie Verbote klingen, geben sie uns Freiheit. Gott will uns nicht eingrenzen, sondern er liebt uns und möchte uns so eine Orientierung für den Alltag bieten. Denn, wenn ich immer Angst haben muss, vom anderen beklaut oder getötet zu werden kann ich nicht friedlich und entspannt leben.
Und weil ich weiß, dass die Gebote mich und meine Mitmenschen schützen, halte ich mich gern dran.
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»Verletzlichkeit« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.05.2020 gesendet.
Vor ein paar Tagen habe ich mich mit Freunden unterhalten und wir waren gut drauf. Aber dann hat irgendwer gesagt: „Yannick liest doch eh nur die Bibel!“
Klar, ich könnte jetzt beleidigt sein. Weil’s erstens nicht stimmt und zweitens halt so klingt, als wäre die Bibel ein unnötiges Buch. Natürlich kenne ich die Bibel auch nicht vorne bis hinten auswendig. Ich bete auch nicht 20x am Tag. Aber mein Glaube und Sprüche aus der Bibel machen mich seelisch stärker. Das macht mich nicht angreifbar. Und ein Witz über die Bibel macht meinen Glauben auch nicht kleiner.
Ich hab dann geantwortet „Pass auf, was du sagst, sonst schießt Gott einen Blitz auf dich runter“ und hab gelacht. Das hat den Typen überrascht, der den Witz gemacht hat. Ich glaube, er hat nicht damit gerechnet, dass ich so mit seinem Spruch umgehen würde.
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»Himmelfahrt« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.05.2020 gesendet.
Heute ist ein Feiertag und zwar Christi Himmelfahrt. Ein Feiertag, der erstmal nicht so bekannt ist, wie jetzt Weihnachten oder Ostern. Ich habe mich gefragt: Was wird da nochmal gefeiert? Und ist heute nicht eigentlich Vatertag? Doch, heute ist Christi Himmelfahrt und Vatertag.
Und beim drüber nachdenken passen diese zwei Sachen wunderbar zusammen. Denn an Christi Himmelfahrt feiern Christen, dass Jesus zu seinem Vater in den Himmel aufgefahren ist. Sie erklären sich damit, dass Jesus nach seiner Auferstehung jetzt nicht mehr sichtbar unter uns lebt, sondern bei Gott ist. Mit dem Begriff ‚Vater‘ soll jetzt aber nicht gesagt werden, dass Gott ein Mann ist. Das drückt eine Beziehung aus. Jesus selbst hat Gott ja Vater genannt. Er fühlte sich Gott so nahe wie einem Vater. Und er hat oft gesagt, dass Gott auch uns Menschen so nah sein will, wie ein Vater oder eine Mutter ihrem Kind. Deshalb kann ich zu Gott so reden wie ich mit meinen Eltern rede. Ich könnte eigentlich auch ‚Mutter‘ zu ihm sagen.
Also: Wir feiern, dass Jesus zu seinem Vater gegangen ist. Und so verstanden ist Christi Himmelfahrt auch Vatertag.
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