»Echte Rücksicht« von Anna-Marleen   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.07.2019 gesendet.
Paulus gehört zu den Christen der ersten Stunde und vielleicht war er sogar einer der steilsten Christen überhaupt. Er hat damals, vor 2000 Jahren, lange Reisen auf sich genommen, um so vielen Menschen wie möglich von Jesus zu erzählen. So sind neue christliche Gemeinden entstanden. Die Briefe, die Paulus diesen Gemeinden geschrieben hat, sind für mich bis heute aktuell. Paulus gibt darin nämlich ziemlich gute Ratschläge, wie ein gutes und friedliches Zusammenleben aussehen kann. Genau wie heute, hatten die Leute nämlich auch schon damals damit hin und wieder ihre Probleme.
Paulus sagt: Wenn ihr als Christen in einer Gemeinde gut zusammenleben wollt, dann müsst ihr mit eurer eigenen Freiheit verantwortungsvoll umgehen. Und das heißt vor allen Dingen: Nehmt Rücksicht aufeinander!
Das klingt vielleicht trivial, aber Paulus versteht das ganz konkret. Etwa, wenn es um alltägliche Konflikte und Streitigkeiten in der Community geht. Dann soll ich nicht immer nur darauf pochen, was für mich passt und dass ich mich frei entfalten kann, sondern ich soll auch auf die anderen schauen und ruhig mal nachgeben. Weil Rechthaberei – auch wenn man Recht hat – ja nur zu mehr Stress führt.
Meine eigene Freiheit hört da auf, wo ich für den anderen verantwortlich bin. Es geht also für Paulus nicht einfach darum, dass ich alles tue, was ich will, sondern dass ich auch das Richtige für die anderen tue.
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»Dorian Gray« von Anna-Marleen   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.07.2019 gesendet.
Schuld und Vergebung, Verbrechen und Geständnisse –
Wenn es in Büchern oder Filmen um diese tiefen, aber auch ziemlich abgründigen Themen geht, dann packt mich das richtig. So wie bei dem Buch „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde.
In dem Roman geht es um den jungen, reichen und vor allem unglaublich gut aussehenden Dorian Gray. Der besitzt ein gemaltes Portrait von sich und das ist besonders. Der leibhaftige Dorian wird in der Geschichte älter und auch immer selbstsüchtiger und grausamer, bleibt aber äußerlich jung und makellos schön. Das Portrait von ihm wird zwar auch älter, aber mit seinen schlimmen Taten auch immer hässlicher. Dorian versucht deshalb alles, um das Gemälde vor sich und der Welt zu verstecken.
Die Wahrheit dieses Romans hat mich ziemlich beeindruckt. Ob ich gute oder schlechte Dinge getan habe, das sieht man ja nicht nur Dorian Gray, sondern auch mir in der Regel nicht an. Aber will ich überhaupt wissen wie ich wirklich aussehe und mich mit dem wahren Bild von mir konfrontieren? Oder bin ich wie Dorian Gray und habe Angst davor, mich meinem wahren Bild zu stellen? Gerade weil mir das feige Verhalten von Dorian Gray leider nicht völlig fremd ist, will ich versuchen, ein ehrlicher und mutiger Mensch zu sein.
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»Opfer« von Anna-Marleen   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.07.2019 gesendet.
Opfer – wenn ich dieses Wort heute höre, dann meist in einem ziemlich negativen Zusammenhang. Opfer – das sind Menschen, denen Gewalt angetan worden ist oder die gegen ihren Willen etwas hergeben mussten. Niemand möchte Opfer sein.
Dass Jesus am Kreuz gestorben ist, wird im Christentum als Opfer verstanden. Jesus, so heißt es in der Bibel, habe sich für uns am Kreuz geopfert.
Ich glaube, wenn man das nicht falsch verstehen will, dann muss man nochmal genauer über das Wort Opfer nachdenken. Denn es gibt ja nicht nur ein negatives und unfreiwilliges Opfer, sondern auch ein positives und freiwilliges Opfer. Und dieses freiwillige Opfer, das kennen und erbringen wir alle. Jeder opfert jeden Tag. Zum Beispiel wenn wir morgens früh aufstehen und zur Arbeit gehen. Dann opfern wir unseren Schlaf und unsere Zeit, um Geld zu verdienen. Aber nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere erbringen wir Opfer. Das sieht man vor allem bei Eltern ziemlich gut. Die opfern viel Zeit und viele Nerven, damit das eigene Kind unbeschadet aufwachsen kann.
Wenn man für jemand anderen freiwillig etwas opfert, dann kann man das auch Hingabe nennen. Und diese Hingabe bedeutet Liebe im christlichen Sinne. Ich glaube, so ist das Opfer von Jesus zu verstehen.
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»Hapy Birthday« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.07.2019 gesendet.
Tick, Tack – die Uhr läuft immer weiter und einmal im Jahr werde ich wieder aufs Neue daran erinnert, dass die Zeit nicht stehen bleibt: an meinem Geburtstag. Und solange Zeitmaschinen noch nicht erfunden sind, wird sich auch weiterhin nichts daran ändern, dass es jedes Jahr einen Tag gibt, an dem ich zu meinem Alter ein +1 addieren muss. Ich werde halt älter und verändere mich, das gehört zum Leben einfach dazu – aber Geburtstage sind meiner Meinung nach auch dazu da, immer nach vorne zu schauen. Ich vergleiche Geburtstage gerne mit dem Ende eines Filmes, der ein ganzes Jahr gedauert hat: Ich bin ein wenig traurig, dass es vorbei ist, habe aber jetzt Zeit für den nächsten Film, für das nächste Jahr Lebenszeit, das nächste Abendteuer. Egal, ob der Film im letzten Jahr eher gut oder eher schlecht war – er hatte bestimmt auch einige tolle Momente, wie beispielsweise Treffen mit Freunden. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die immer irgendwo da sind, denn in jedem Film gibt es tolle Momente, wegen denen sich es lohnt, ihn anzuschauen; auch wenn man diese Momente manchmal suchen muss. Aber ich denke, dass es sie gibt und Gott mir den Weg zu diesen tollen Momenten zeigen wird.
Bei mir fängt jetzt auch bald der Film: „mein Leben – Teil 22“ an und ich bin gespannt, mir das wieder anzugucken.
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