»Montage« von Lisa   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.09.2019 gesendet.
Ich kann Montage nicht ausstehen. Das Wochenende hat gerade erst begonnen und schon muss ich morgens wieder früh raus. Wenn ich mir am Sonntagabend den Wecker stelle, fällt mir das irgendwie besonders schwer. Die Erinnerung an den entspannten Netflix-Tag ist einfach noch zu frisch.
Letzten Montag saß ich morgens wieder mal total übermüdet mit einer Freundin im Bus. Die hat gar nicht verstanden warum ich den Montag so negativ sehe. Sie findet Montage total toll. Sie meint, das ist für sie jede Woche eine Art Neuanfang. Eine neue, frische Woche beginnt, die man mit Geschichten füllen kann. Neue Geschichten über Mittagspausen im Grünen oder über witzige Dinge die auf der Arbeit passiert sind zum Beispiel.
Ich bin von ihrer Sicht auf den von mir so verhassten Montag echt überrascht. So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen. Ich finde, sie hat irgendwie recht. Wenn man den Montag so sieht, ist er gar nicht mehr so schrecklich. Dann ist jeder Montag die Chance auf eine tolle neue Woche.
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»Kein Empfang« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.09.2019 gesendet.
Im Sommer bin ich für ein Wochenende ins Wendland gefahren. Wo das ist? – hatte ich auch keinen Plan, bis ich dort war. Es ist ein sehr schöner Fleck Natur in Niedersachen. Nach einer ewigen Zugfahrt habe ich meiner Mama schreiben wollen. Kurz Bescheid geben, dass ich sicher angekommen bin. Fehlanzeige – ich hatte kein Netz. Etwas genervt bin ich im ganzen 30 Einwohner Dorf rumgegangen- nirgends Handyempfang. Also habe ich es aufgegeben. Am nächsten Tag habe ich gemerkt, wie oft ich mein Handy rausholen wollte: Nachrichten oder Mails zu checken, kurz den Wetterbericht anzuschauen oder einfach die News der Welt zu lesen. Doch das ging ja nicht. Ich habe dann mein Handy einfach in der Reisetasche gelassen.
Plötzlich hatte ich Zeit. Ich hatte Zeit nachzudenken. Nachzudenken über mich, mein Leben und auch über Gott. Ich finde es spannend mir zu überlegen, welche Rolle Gott in meinem Alltag spielt.
Für mich war diese Erfahrung, mal nicht erreichbar zu sein, total gut. Ich war gelassen und ausgeglichen. Das hat einfach Geschwindigkeit rausgenommen. Und ich habe über Fragen nachgedacht, für die ich mir sonst nicht die Zeit nehme.
Im Alltag benutze und schätze ich mein Handy. Aber es ist auch mal gut es nicht nutzen zu können. Um wirklich Zeit für mich zu haben.
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»Mein Nachbar« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.09.2019 gesendet.
Ein Mann ist mal zu Jesus gekommen und hat ihn gefragt: Jesus, was ist eigentlich die wichtigste Regel von allen? Jesus hat ihm geantwortet: Du sollst Gott lieben und du sollst deinen Nachbarn lieben. Der Mann wollte es ein bisschen genauer wissen und hat gefragt wer denn sein Nachbar ist und was das genau bedeutet. Da hat Jesus ihm eine Geschichte erzählt. Die steht heute in der Bibel. Sie geht so: Ein Mann ist von ein paar Leuten überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. So lag er dann im Straßengraben und konnte nicht mehr aufstehen. Da ist einer vorbeigekommen, der sich für einen richtig guten Christen gehalten hat. Er hat aber einfach so getan, als hätte er den Mann nicht gesehen. Dann ist einer vorbeigekommen, der in der gleichen Straße gewohnt hat. Auch er hat so getan, als ob er den Mann nicht sieht. Dann ist einer vorbeigekommen, der eine andere Religion hatte und auch nicht aus der Gegend kam. Er hat sich um den Mann gekümmert, ihn in ein Krankenhaus gebracht und sogar für alles bezahlt.
Ich denke Jesus wollte damit sagen, dass es ganz egal ist, wo man herkommt, welche Religion man hat oder wie man aussieht. Wenn jemand Hilfe braucht, ist er mein Nachbar.
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»Dreifachgebot der Liebe« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.09.2019 gesendet.
Ich hab schon wieder einen Termin vergessen. Und dann hab ich auch noch diese Prüfung verhauen. Grad läuft einfach nix richtig. Manchmal kann ich mich einfach nicht ausstehen!
In der Bibel steht dazu was, was wirklich strange ist. Das Doppelgebot der Liebe. Es besteht aus zwei Teilen:
Zum einen sollst du Gott lieben. Und zum anderen sollst du deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Wie dich selbst. Da steckt eigentlich doch noch ein drittes Gebot drin. Nämlich du sollst dich selber lieben.
Das hört sich doch erstmal wirklich strange an - sich selber lieben. Wenn man selbstverliebt ist, ist das doch nichts Gutes!
Aber hier geht es nicht darum arrogant zu sein. Sondern sich selber zu akzeptieren. Nicht alles an mir ist toll. Ich bin nicht perfekt. Aber ich bin so wie ich bin. Und es ist wichtig mir selber treu zu bleiben. Ich glaube erst mit dieser Einstellung kann ich auch ein eine guter Freund sein.
Okay, ich darf mich also selber mögen, auch wenn ich nicht alles im Leben auf die Reihe bekomme. Das ist dann gar nicht mehr so strange, sondern echt genial, dieses Doppelgebot der Liebe! Oder sollte ich eher Dreifachgebot sagen?
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