»Ranking« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.03.2019 gesendet.
„Nur die Guten kommen in dem Himmel“ – das hat mir Hannah neulich erklärt. Hannah ist 8 und ich passe manchmal auf sie auf. Sie meinte dann noch: „Gott sagt dann zu denen, dass sie rein dürfen. Die Bösen dürfen dann nicht rein. Gott hat da dann so eine Liste.“
Ich finde den Gedanken spannend. Dass Gott ein Ranking hat, wer in den Himmel darf und wer nicht. Früher habe ich das auch gedacht. Inzwischen glaube ich das nicht mehr.
Einmal sagt Gott nämlich etwas anderes. Das steht in der Bibel. Er vergleicht sich mit einem Arzt: Der Arzt hat schließlich auch keine Liste mit Leuten, die er nicht behandelt. Sondern er ist erstmal für alle da. Besonders für kranke Menschen.
So ist Gott auch besonders für die da, die eben Probleme haben. Probleme, sich gut zu verhalten, die zum Beispiel lügen oder noch schlimmere Sachen machen. Probleme, an Gott zu glauben. Probleme mit ihrem eigenen Leben.
Deswegen glaube ich, dass Gott nicht nach „gut“ und „böse“ sortiert. Sondern, dass Gott alle bei sich willkommen heißt – eben auch die Leute mit Problemen.
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»Mayonnaiseglas« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.03.2019 gesendet.
Prioritäten setzen, das ist wichtig. Vor allem, wenn mal wieder viel zu viel zu tun ist.
Dazu gibt es eine coole Geschichte, die mir hilft. Ein Professor hat mal ein Mayonnaiseglas mit in seine Vorlesung gebracht und mit Golfbällen gefüllt. Die Studierenden haben gedacht, dass das Glas jetzt voll wäre. Dann hat der Professor Kieselsteine mit ins Glas gegeben, die die Zwischenräume gefüllt haben. Wieder haben alle gedacht, dass das Glas nun voll ist. Der Professor hat dann noch Sand dazu geschüttet. Alle Studierenden haben angefangen zu lachen und zu verstehen.
Das Glas steht für das Leben. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge, wie die Familie, die Gesundheit, und Freunde. Die Kieselsteine sind nebensächlichere Dinge wie die Arbeit und Zeug, was man so besitzt, z.B. das Smartphone. Der Sand ist dann alles andere, die kleinen Dinge, über die ich mich so richtig aufregen kann. Wenn die Bahn zu spät kommt oder so.
All das passt aber nur in das Glas, wenn man mit den Golfbällen beginnt und nicht mit dem Sand. So ist das auch im Leben, finde ich. Wenn ich meine gesamte Zeit und Energie an die kleinen Dinge verschwende, habe ich keinen Platz mehr für die wichtigen Dinge.
In Situationen, in denen ich viel zu viel zu tun habe, hilft mir das Bild mit dem Glas. Ich überlege dann, was ich als Nächstes machen soll. Ich setze Prioritäten, damit ich mit den wirklich wichtigen Dingen beginne.
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»Heiligenschein« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.03.2019 gesendet.
Auf alten Bildern ist es ganz easy zu erkennen, wer ein richtig guter Mensch ist. Zumindest auf Bildern in Kirchen. Da haben viele Leute einen Heiligenschein. Damit wollten Künstler zeigen, dass die Person mit Gott in ganz besonderem Kontakt steht. Damit mir klar wird: „Aha, das ist also einer von den guten Leuten!“
Die Leute, die Jesus vor mehr als 2000 Jahren gekreuzigt haben, haben bestimmt keinen Heiligenschein bei ihm gesehen. Ihnen war sicher gar nicht klar, dass Jesus zu Gott gehört. Dass er sich für die Menschen einsetzen will. Sonst hätten sie ihn ja nicht gekreuzigt.
Auch heute wird oft immer noch zwischen den Guten und den Bösen unterschieden.
Einen Heiligenschein haben die Leute aber natürlich nicht. Und manchmal werden sie auch zu Unrecht verurteilt. Wenn ein Promi zum Beispiel etwas spendet. Dann wird häufig gelästert: Das hat er doch jetzt nur gemacht, damit er gut dasteht. Eigentlich ziemlich unfair.
Wahrscheinlich ist es gar nicht so gut, Menschen in Gut und Böse einzuteilen. In Menschen mit oder ohne Heiligenschein.
Deshalb möchte ich darauf achten, Leute nicht zu schnell zu verurteilen. Ich glaube nämlich, dass in jeder und jedem etwas Gutes steckt. Heiligenschein hin oder her.
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»Werbeflut« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.03.2019 gesendet.
Ständig und überall ist um mich rum Werbung. In der S-Bahn, in meinem Mailpostfach, im Fernsehen… überall sieht man Slogans, die mir erzählen, was ich so alles brauche, um glücklich zu sein. Manchmal denke ich dann auch, dass ich diese Schnäppchen auf keinen Fall verpassen darf.
Soziologen haben nachgezählt und festgestellt, dass jeden Tag etwa 1800 Werbeimpulse auf uns einströmen. Ich meine aber oft, dass ich nicht von der Werbung beeinflusst bin… Ich kann doch selbst entscheiden, was ich kaufe oder nicht.
Jesus sagt dazu ganz deutlich: „Sorge dich nicht um morgen!“ Er meint damit, wer ohne ein bestimmtes Produkt nicht glücklich ist, der ist es auch nicht, wenn er es hat. Viel wichtiger ist für ihn die Lebenseinstellung. Dass man glaubt, dass Gott den Menschen versorgt und niemand dabei zu kurz kommt.
Ich versuche nach diesem Motto zu leben und muss daher nicht immer informiert sein. Ich klicke bewusst die Werbung weg und filtere die heraus, die mit mir zu tun hat. Ich glaube, dass mir nichts fehlt und fehlen wird, wenn ich Gott in meinem Leben habe und er mich versorgt.
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