»Stoßgebet« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.10.2020 gesendet.
Ich war neulich in der Stadt unterwegs. Ich bin durch die Straßen gebummelt und hab mir die Schaufenster angeguckt. Als plötzlich aus einer Seitenstraße ein Ball auf die Straße gerollt ist. Und im selben Moment ein Auto kam.
Ich kann mich an diesen Moment erinnern, als wäre es gerade eben gewesen. Ich hab das Auto kommen sehen und der Ball ist direkt vor die Motorhaube gekullert. Alles, was ich denken konnte, war: Bitte, kein Kind! Um Himmels willen, lass kein Kind hinter seinem Ball herspringen!
Ich war zu weit weg, als dass ich irgendwie hätte eingreifen können. Und das ist alles im Bruchteil einer Sekunde passiert! Ich hatte gerade noch Zeit, dieses Stoßgebet gen Himmel zu rufen. Denn mir war klar: Jetzt kann nur noch Gott helfen! Ich konnte nur darauf vertrauen, dass er dieses Kind beschützt. Und das hat er auch!
Der Junge, dem der Ball gehört hat, kam zwar angerannt. Aber als er das Auto gesehen hat, ist er wie angewurzelt stehen geblieben! Es ist alles noch mal gut gegangen!
Dieser Beinahe-Unfall hat mir gezeigt, wie wenig ich die Dinge selbst in der Hand hab. Manchmal ist ein Stoßgebet das Einzige, was ich noch tun kann. Umso mehr beruhigt es mich, dass ich mich gerade in großer Not oder gefährlichen Situationen an Gott wenden kann. Und ich vertraue darauf: Er hört mir zu!
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»Gendersternchen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.10.2020 gesendet.
Gott mit Gendersternchen. So möchte eine katholische Studierendengruppe Gott in Zukunft schreiben. Sie möchten darauf aufmerksam machen, dass Gott zwar ein männliches Wort ist. Es heißt ja: DER Gott. Aber, dass Gott eben kein Mann ist, sondern ein genderneutrales Wesen.
Ich selbst finde es zwar etwas ungewohnt, Gott mit Gendersternchen zu schreiben. Aber die Idee dahinter finde ich wirklich gut. In der Bibel steht die Geschichte, wie Gott die Menschen gemacht hat. Da heißt es: Er schafft den Menschen nach seinem Ebenbild als Mann und Frau. Das heißt: Gott ist nicht auf ein bestimmtes Geschlecht festgelegt. Gott hat etwas von beiden Geschlechtern.
Klar, es gibt auch Stellen, wo Gott als Mann dargestellt wird, z. B. im Vaterunser. Aber Ich glaube, dass ist dann ein Teil Gottes. Es bedeutet nicht, dass Gott ausschließlich ein Mann ist. Er ist mehr. Er kann wie ein Vater sein, aber auch wie eine Mutter.
Ob es den Genderstern dafür braucht, dass das klar wird, weiß ich nicht. Aber ich finde es wichtig, darüber zu sprechen und Gott nicht auf ein Geschlecht festzulegen.
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»Nie wieder« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.10.2020 gesendet.
2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Damals sind viele schreckliche Dinge passiert. Allen voran der Holocaust, bei dem circa 6 Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden.
Bis heute stellt sich die Frage, wie wir mit diesen Verbrechen umgehen sollen. Immerhin sind 75 Jahre eine ganz schön lange Zeit.
Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat mal gesagt: „Die Jungen sind nicht dafür verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Gegenwart daraus wird.“
Ich verstehe das so: Es ist unsere Aufgabe, dass so etwas Schreckliches nie wieder passiert. Deshalb finde ich es auch wichtig, dass die Menschen, die damals verfolgt und getötet wurden, nicht vergessen werden. Denn die Erinnerung hilft uns dabei, dass wir uns dafür einsetzen, dass solche Verbrechen sich nicht wiederholen.
Für mich heißt das auch, dass ich mich für alle Menschen stark mache, die heute noch auf der Flucht sind, verfolgt oder getötet werden.
Leider können wir den Krieg und den Holocaust nicht rückgängig machen. Aber wir können daraus lernen. Denn heute ist es unsere Verantwortung, dass Menschen nicht wegen ihrer Religion oder ihrer Herkunft verfolgt werden oder sogar sterben müssen.
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»Together« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.10.2020 gesendet.
Mein Song des Jahres ist nicht Savage Love oder Rain On Me, sondern Together von Sia. Ich find, der Song hat ne echt wichtige Message. Es geht darum, dass das Leben zusammen einfach besser geht. Together we can take it higher. Heißt: Wir Menschen sind alle unterschiedlich und haben jeweils andere Stärken und Schwächen. Wenn aber alle einander helfen, dann können wir gegenseitig unsere Schwächen kaschieren.
Mich erinnert dieser Gedanke auch ein bisschen an eine Stelle aus der Bibel. Da heißt es: Eine Gemeinde ist wie ein Körper mit unterschiedlichen Körperteilen. Ein Ohr hat andere Stärken als ein Fuß. Aber wenn sie zusammenarbeiten, kann der Mensch gehen und sehen! Ich denke, das ist nicht nur bei einer Gemeinde so, sondern bei allen Menschen.
Daran will ich denken, wenn ich mit meinen Schwächen zu kämpfen habe. Wir sind wie ein Körper und jemand anderes kann genau das, was ich eben nicht kann. Und zusammen ergänzen wir uns dann gut. Oder wie Sia es eben sagen würde: Together we can take it higher!
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