»WLAN von Gott« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.01.2020 gesendet.
Heute gibt´s in Deutschland noch nicht immer und überall Handynetz oder digitalen Empfang. Wenn ich übers Land fahre, kann ich an vielen Stellen nicht mal telefonieren und erst recht nicht ins Internet gehen. Dafür habe ich zu etwas anderem immer Empfang. Ich vertraue darauf, dass Gott immer empfangsbereit für mich ist.
Die Verbindung zu Gott stelle ich mir so ein bisschen wie WLAN vor, das ich überall empfangen kann. Ich hab´ zwar kein Display, das mir das mit diesen Empfangsbalken anzeigt, aber ich verlasse mich darauf, dass er da ist.
Klar gibt´s auch die Momente, wo ich das Gefühl habe, keine Verbindung zu Gott zu haben. Aber ich glaube, dass Gott hält, was er mir versprochen hat: dass er immer da ist. Die Verbindung zu ihm steht immer – zumindest von seiner Seite aus. Ich kann sie aufbauen, wenn ich zu ihm bete. Ich hoffe, dass Gott so auf mich aufpasst und mir immer zuhört, wenn ich ihm etwas erzählen möchte. Denn genau das gibt mir Kraft und tröstet mich.
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»Gott glaubt an mich« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.01.2020 gesendet.
Glaubst du, dass der VfB den Aufstieg schafft? Glaubst du an den Klimawandel? Glaubst du echt an Gott? Glaubst du dies? Glaubst du das?
Das sind so Fragen die ich zu hören kriege. Und manchmal bringen die mich auch ganz schön in Erklärungsnot: Ich muss ja immer irgendwie eine Antwort darauf finden. Ich muss begründen, warum ich was glaube. Oder auch warum ich was nicht glaube. Neulich habe ich mir dann aber überlegt, ob das zu einseitig ist. Ob es nicht vielleicht genau so wichtig ist, wer an mich glaubt. Zum Beispiel wenn mir ein Freund sagt: Ich glaube du schaffst das, dann hilft mir das weiter.
Und so ist das glaube ich auch mit Gott. Es geht nicht nur darum, dass ich an Gott glaube. Gott glaubt auch an mich. Und Gott glaubt, dass ich meine Sache gut machen werde. Dass ich gut mit meinen Mitmenschen und dieser Welt umgehen kann. Davon bin ich überzeugt. Das bringt mich nicht in Erklärungsnot, sondern das macht mir Mut und gibt mir Kraft.
Ja, ich glaube an Gott. Aber ich glaube Gott glaubt auch an mich.
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»Momentaufnahme« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.01.2020 gesendet.
Ich hab mal wieder richtig aufgeräumt. Dabei bin ich auf ganz viele alte Fotos in einer Schublade gestoßen. Die habe ich dann alle mal so durchgeguckt. Plötzlich waren die Momente, die auf den Bildern zu sehen waren, wieder voll da. Die ganzen Gefühle, die ich damals hatte. Positiv oder auch negativ sind für einen Augenblick wieder in mir hochgekommen.
Mir ist beim Anschauen ein Zitat von Nelson Mandela in den Kopf gekommen. Er meinte mal: ich verliere niemals. Ich gewinne entweder oder ich lerne dazu.
Ich finde das stimmt total. Auch die schweren Momente, die Herausforderungen, auch manches Leid, haben oft etwas Gutes gehabt. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt.
Ich denke, all diese Momente meines Lebens haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und jeder Moment ist kostbar. Das klingt so daher gesagt. Aber ich glaube tatsächlich, dass jeder Tag, jeder Moment ein Geschenk Gottes ist und ich ihn deshalb auch dankbar annehmen kann. Egal ob ich gerade super glücklich bin oder es mir nicht so gut geht. Ich kann jeden Moment entscheiden, dass ich ihn als eine Chance wahrnehme. Das hilft mir auch mit schwierigen Momenten umzugehen.
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»Vorhersagen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.01.2020 gesendet.
Oft denke ich, dass ich schon ganz genau weiß, wie ein Tag werden wird. Zum Beispiel beim Wetter. Da höre ich abends, dass es regnet und denk dann ja morgen wird ein trüber, regnerischer Tag. Auch bei anderen Sachen ist das so. Im Urlaub zum Beispiel wollte ich mit meiner Freundin eine Fahrradtour machen. Das hat dann aber nicht geklappt, weil der Fahrradverleih gar keine passenden Fahrräder mehr hatte. Unser Plan ging also nicht auf.
Stattdessen waren wir dann aber im Klettergarten. Da hab ich gemerkt: Es war gar nicht so schlimm, dass das nicht geklappt hat. Es war trotzdem ein richtig schöner Tag.
Deshalb denke ich jetzt: Ich finde es gut einen Plan zu haben. Auch wenn man nie weiß, ob das wirklich klappt. Weil das ja von vielem beeinflusst wird: Von anderen Menschen, von Systemen, von Umweltfaktoren und ich glaube auch von Gott. Das heißt nicht, dass ich immer Gott die Schuld geben kann, wenn was nicht läuft. Aber ich brauche die Schuld auch nicht nur bei mir selbst suchen. Manchmal ist es ja vielleicht auch ganz gut, wenn nicht alle meine Pläne aufgehen.
Wenn also ein Tag so richtig regnerisch angesagt ist, dann kann der regnerisch und trüb werden. Muss er aber nicht. Ich kann mich ja anpassen. Und dann ist vielleicht auch Plan B ganz schön.
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