»Fasten« von Patrick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.03.2019 gesendet.
Es ist wieder Fastenzeit und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage: soll ich fasten, oder nicht?
In den letzten Jahren habe ich es mir immer vorgenommen. Kein Fast-Food, keine Schokolade, sondern 40 Tage rundum gesunde Ernährung. Geklappt hat es nie.
Also heißt die Devise für dieses Jahr: es endlich mal durchziehen mit dem Fasten.
Nein! Ich habe mir was anderes überlegt. Denn warum sollte es dieses Jahr klappen? Ich kenn mich ja.
Dieses Jahr sage ich: ja es ist Fastenzeit, aber ohne mich. Und trotzdem ist mir etwas ganz bewusst geworden:
Beim Fasten geht es ja um Verzicht. Und darum, den eigenen Glauben bewusster zu leben. Das heißt für mich vor allem aber auch, dass ich ehrlich bin.
„Du sollst nicht lügen“ heißt auch, ehrlich zu sich selbst sein.
Und wie sagt man so schön: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
Mir ist klar, dass ich es nicht schaffe, einfach mal so zu fasten. Ich finde das nicht gut, aber ich stehe dazu.
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»Zeitlos« von Patrick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.03.2019 gesendet.
In ein paar Wochen wird es wieder Frühling. Noch sind wir aber mitten im Winter und draußen ist es manchmal auch noch ziemlich kalt. Ich finde das ist irgendwie gerade eine seltsame Zeit. Ich hänge so zwischen Weihnachten – was schon wieder ewig her ist – und dem nächsten Sommer, dem nächsten großen Urlaub, bis zu dem es aber auch noch ein bisschen dauert.
Aber trotzdem gefällt mir diese Zeit.
Vielleicht auch gerade deswegen: Ich habe nicht so ein vollgepacktes Familienprogramm und habe keinen Druck noch schnell Sachen erledigen zu müssen, bevor es in Urlaub geht.
Ich kann mich endlich um Sachen kümmern, die lange liegen geblieben sind. Ich repariere in meiner Wohnung Sachen, die schon lange darauf warten und so weiter.
Alles Sachen die ja eigentlich nicht so Spaß machen. Aber mir geht es trotzdem gut damit. Ich merke da einfach, dass ich auch den Mut habe sowas anzupacken. Meine Lebenszeit steht also insgesamt unter Gottes Segen: die spektakulären Tage, aber auch die anderen, eher langweiligeren Tage.
Ich weiß, dass ich in der Welt immer gut aufgehoben bin.
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»Schlaflose Nächte« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.03.2019 gesendet.
Nachts liege ich manchmal wach. Wenn ich nicht schlafen kann, schießen mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Ich gehe schonmal die Termine durch, die noch anstehen. Oder ich denke an etwas, was mir vor Kurzem passiert ist.
Ich glaube, ich mache das, weil ich tagsüber zu wenig Zeit habe, um sowas zu bedenken. Da bin ich meistens unterwegs: Für die Arbeit und mit meinen Freunden. Da habe ich dann natürlich kaum Zeit nachzudenken.
Dabei brauche ich diese Zeit, damit ich mein Leben auch gedanklich irgendwie verarbeiten kann. Das steht sogar schon in der Bibel: Alles hat seine Zeit!
Ich merke, dass es mir gut tut, wenn ich mir tagsüber Zeit nehme. Um nachzudenken und zu sortieren. Deshalb will ich das jetzt ganz bewusst machen. Ich will schon tagsüber alle meine Gedanken ordnen: Termine gedanklich durchgehen. Über Sachen nachdenken. Und nachts mache ich dann das, was für mich am besten ist: Schlafen.
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»dadada« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.03.2019 gesendet.
Mein Neffe wird diesen Monat ein Jahr alt. Wir feiern mit ihm ein Jahr voller Entdeckungstouren. Alles in seiner Nähe wird angefasst und in den Mund genommen. Es muss erlebt, ertastet und ausprobiert werden. Dabei geht auch einiges kaputt. Oft nimmt er das aber gar nicht so wahr. Er nimmt eine Scherbe in die Hand und zeigt sie seiner Mama mit den Worten „da, da, da“.
Sein Vertrauen fasziniert mich. Er zeigt seiner Mama einfach die Scherben und scheint zu sagen „Guck mal, was ich gemacht habe, kannst du damit was anfangen?“ Er rechnet nicht mit einer Bestrafung, sondern geht mit seinen Scherben ganz selbstverständlich zu Mama. Dann kann die Entdeckertour weitergehen. Mama wird es schon in Ordnung bringen.
Ich merke oft, dass ich das nicht so einfach kann. Ich möchte meine Fehler meist nicht zugeben und sie verstecken. Am liebsten keine Schwäche zeigen. Manche Konflikte z.B. in Freundschaften oder in der Arbeit bleiben daher ungeklärt.
Jesus hat mal die Menschen dazu aufgefordert, wie die Kinder zu werden und sich vertrauensvoll an Gott zu wenden. Das steht so in der Bibel. Er wartet darauf, dass ich ihm die Scherben, meine Schwächen und Fehler bringe. Er ist sozusagen der Fachmann für alle Brüche in meinem Leben und trötet und hilft mir wie eine Mutter.
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