»Gottes Segen« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.12.2019 gesendet.
Ich hab mich neulich gefragt, was Segen bedeutet. Oder wenn jemand sagt: „Sei gesegnet.“
Ich kenne den Begriff „Segen“ vor allem aus der Kirche. Immer am Ende eines Gottesdienstes wird der Segen gesprochen. Da heißt es dann: „Der Herr segne Dich und behüte Dich. Er lasse sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht über Dich und schenke Dir seinen Frieden.“
In meinen eigenen Worten würde ich da sagen: „Ich wünsche Dir, dass Gott Dich beschützt, dass er Dich begleitet und Dir vergibt, damit Du in Frieden leben kannst.“
Christinnen und Christen glauben, dass der Segen immer von Gott kommt. Er schenkt den Menschen all das Gute wie Liebe, Gemeinschaft und Freude. Und wenn Menschen sagen: „Sei gesegnet!“ Dann bedeutet das, dass sie einem genau das wünschen. Liebe, Gemeinschaft und Freude.
Im Englischen heißt das „Bless you“. Das sagt man zum Beispiel auch, nachdem jemand niesen musste. Auch da wünscht man einer anderen Person, alles Gute, damit es ihr bald wieder besser geht.
Wenn jemand zu mir sagt: „Sei gesegnet“, dann freut mich das. Dann fühle ich mich angenommen, genauso wie ich bin. Und ich weiß, da meint es jemand gut mit mir.
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»Nikolaus dreht durch« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 06.12.2019 gesendet.
Heute gibt’s gleich zwei Gründe zu feiern: „DASDING dreht durch“ und: Heute ist Nikolaustag!
DASDING erfüllt euch heute einen Tag lang jeden Musikwunsch. Literally: Jeden!
Und auch beim Nikolaus geht’s ja irgendwie darum, dass Wünsche erfüllt werden. Deswegen stellen ja viele Kinder den Stiefel vor die Tür. Damit der Nikolaus ihn mit Süßigkeiten und anderen Sachen füllt. Ich freu mich natürlich auch heute noch über Geschenke von meinen Eltern und meinen Freunden zum Nikolaustag.
Ich find’s aber irgendwie schade, dass fast gar keiner mehr weiß, warum wir eigentlich Nikolaus feiern. Der Nikolaus war nämlich eine echte Person. Ein Bischof aus der heutigen Türkei. Ihm ging es aber nicht nur um den Spaß – es war also nicht 1x im Jahr „Der Nikolaus dreht durch“ und dann hat er Geschenke rausgeballert.
Dem Nikolaus ging es vor allem darum, Menschen zu helfen, die nur wenig hatten.
Für mich ist der Nikolaustag deswegen mehr als nur Geschenke. Er macht mich auch drauf aufmerksam, was für Leute zu tun, die weniger haben als ich. Ich unterstütze deswegen ein Projekt, bei dem man Geld und Sachen für Menschen spenden kann, die sich keine Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenke leisten können. Das gehört für mich auch zum Nikolaustag dazu.
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»Das größte Wunder« von Anna-Marleen   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.12.2019 gesendet.
Ich reise total gerne.
Ich glaube, dass liegt vor allen Dingen daran, dass ich auf jeder Reise erstaunt über die Welt bin – darüber wie schön sie ist. Ich kann da stundenlang auf Berggipfeln sitzen und den Ausblick bewundern. Die ganze Welt erscheint mir dann wie ein einziges Wunder.
Das haben Menschen schon immer so erlebt. Und einer, Augustinus, hat seine Gedanken dazu aufgeschrieben.
Augustinus erzählt, wie die Menschen immer schon die Wunder der Natur bestaunt haben. Und was er dazu bemerkt, hat mich ganz schön nachdenklich gemacht. Er sagt, dass die Menschen zwar die ganze Welt bewundern, aber dabei manchmal das größte Wunder vergessen: Sich selbst.
Das größte Wunder sind wir selbst. Mit dem, was wir fühlen und denken stellen wir für Augustinus jeden Berggipfel und jeden weißen Sandstrand in den Schatten. So erstaunlich die Welt ist, sollen wir deshalb auch beim Reisen nicht vergessen, dass wir selbst am erstaunlichsten sind.
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»Vertrauen« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 04.12.2019 gesendet.
Als ich letztens Zug gefahren bin, ist mir etwas Interessantes passiert. Der Zug war sehr voll und ich hab mir die Sitzbank mit einer anderen Frau geteilt, die ich nicht kannte. Wir haben uns nicht unterhalten, sondern saßen einfach nur schweigend nebeneinander. Irgendwann ist sie aufgestanden und hat mich gefragt, ob ich schnell auf ihre Tasche aufpassen könnte. Und dann ist sie einfach gegangen.
Diese fremde Frau hat mir ihre ganzen Sachen anvertraut, obwohl wir uns gar nicht kannten. Ich hätte sie niemals beklaut. Aber trotzdem weiß ich nicht, ob ich irgendjemand Fremden genauso blind vertrauen könnte.
Ich habe Vertrauen mal im Wirtschaftslexikon nachgeschlagen. Da heißt es: „Vertrauen ist die Erwartung, nicht durch das Handeln anderer benachteiligt zu werden; als solches stellt es die unverzichtbare Grundlage jeder Kooperation dar.“ In anderen Worten heißt das, ohne Vertrauen funktioniert nichts.
Dass ich meinen Freunden und meiner Familie vertraue, ist klar. Aber manchmal vergesse ich darüber hinaus, die Menschen, die ich nicht so gut kenne. Ich muss fremden Leuten ja nicht gleich alle meine Taschen in die Hand drücken. Aber vielleicht reicht es schon, auch auf das Gute in ihnen zu vertrauen und ihnen nichts Böses zu unterstellen. Ich will ja auch niemanden enttäuschen, wenn mir jemand vertraut.
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