Eine Freundin von mir hat mir neulich die Geschichte von Rebekka erzählt. Einem Mädchen, das niemals aufgegeben hat. Rebekka lebte in Paraguay. Dort hat sie meine Freundin kennengelernt, die sich da ehrenamtlich engagiert. Sie unterstützt dort Kinder, die wenig Geld haben und sich eine Schulausbildung nicht leisten können.
Rebekka hatte immer den großen Traum, Architektin zu werden. Sie wollte etwas entwerfen und bauen. Alle, die es sehen, sollten staunen. Sie wollte etwas zur Schönheit Paraguays beitragen, weil sie ihr Land geliebt hat.
Dabei hatte sie es wirklich nicht einfach. Sie musste schon, als sie noch in der Schule war, viel im Haushalt mithelfen und auf ihre 6 Geschwister aufpassen. Trotzdem hat sie es geschafft, einen Schulabschluss zumachen. Sie hat danach angefangen zu arbeiten in der Hoffnung, dass sie sich irgendwann das Studium leisten kann.
Und dann ist sie kurze Zeit später an einer Hirnhautentzündung gestorben. Die Geschichte von Rebekka ist also sehr traurig. Und trotzdem macht sie mir Mut. Weil Rebekka eine krasse Einstellung zum Leben hatte. Weil sie sich nicht hat unterkriegen lassen. Obwohl es vor allem Mädchen aus ärmeren Familien in Paraguay echt schwer haben. Aber Rebekka hat bis zum Schluss für ihren Traum gekämpft. Und das finde ich echt beeindruckend.