Der Mensch braucht Sauerstoff zum Leben. Das ist klar. Aber ich glaube, dass Hoffnung genauso wichtig ist wie die Luft, die wir atmen. Hoffnung motiviert und unterstützt mich. Ich denke, jeder Mensch hofft auf etwas, das ihn antreibt. Den Schulabschluss etwa, oder die Hoffnung auf eine eigene Familie und einen guten Beruf.
Ein Freund von mir hat neulich gesagt: „Ohne Hoffnung kann man alles bleiben lassen.“ Ich gebe ihm da recht. Ohne Hoffnung ist alles gleich viel schwieriger. Wenn ich zum Beispiel auf eine gute Note hoffe, fällt es mir viel leichter, mich anzustrengen und zu lernen.
Hoffnung gibt mir auch ein positives Lebensgefühl. Sie stärkt mich und so kann ich auch durch schwere Zeiten kommen. Denn es hilft mir, wenn ich mich auf etwas freuen kann oder wenn ich in der Zukunft irgendetwas Schönes erwarte. Zum Beispiel die Aussicht, wieder gesund zu werden, wenn ich mit Fieber im Bett liege.
Für mich bedeutet mein Glaube an Gott, Hoffnung zu haben. Deswegen ist er mir auch so wichtig. Vor allem in Situationen, die aussichtslos erscheinen, gibt er mir Hoffnung. Wenn ich verzweifelt bin, hilft mir Gott daran zu glauben, dass sich doch alles zum Guten wendet. Ja, wenn mir alles hoffnungslos erscheint, trägt er mich durchs Leben.