Zur Dankbarkeit muss man sich immer wieder entscheiden. Das steht in einem Text, den ich neulich gelesen habe. Dankbarkeit sei die wichtigste Entscheidung im Leben, die wir immer wieder neu treffen müssen.
Ich merke an mir selbst, wie schnell ich Dinge für selbstverständlich hinnehme. Natürlich hab ich ein Dach über den Kopf. Natürlich hab ich genug zu essen. Und ja, ich hab auch Freunde, zu denen ich kommen kann, wenn es mir mal nicht so gut geht. Kurz gesagt: Ich habe jede Menge Gründe, dankbar zu sein. Und trotzdem vergesse ich leicht, wie gut es mir geht! Dabei macht es mir gleich gute Laune, wenn ich dankbar für etwas ist.
Wenn ich mich bei jemandem bedanke, dann zeige ich, dass ich ihn wertschätze. Das stärkt Freundschaften und das Gemeinschaftsgefühl zwischen Menschen.
Mich für die Dankbarkeit zu entscheiden bedeutet für mich, mir bewusst zu werden, was ich alles habe. Dann freue ich mich darüber und zeige das auch anderen. Gegenüber meinen Mitmenschen – und gegenüber Gott. Denn ich glaube, für vieles in meinem Leben ist Gott mitverantwortlich:
Für meine Gesundheit, meine Familie und all die schönen Sachen in meinem Leben. Und wenn ich gerade einen schlechten Tag habe, dann hilft es mir, mich aktiv an Dinge zu erinnern, für die ich eben doch dankbar seien kann.