Wenn die Mannschaft meiner besten Freunde gegen meinen Heimatverein spielt, dann sind wir alle mit am Start und zelebrieren diesen Spieltag richtig. Das ist für mich immer wie ein Freundschaftsspiel, weil für mich die gemeinsame Zeit im Vordergrund steht.
Wenn das Spiel an einem Wochentag stattfindet, nehmen wir uns dafür natürlich frei und organisieren uns, damit wir das Spiel gemeinsam sehen können. Was zählt ist die gemeinsame Zeit, die für uns wie ein Ritual geworden ist. Das fängt schon damit an, dass wir uns vorher bei einem zuhause treffen, uns austauschen und erzählen, wie es grad so geht. Dann grillen wir gemeinsam auf der Terasse bis zum Anstoß und schalten dann den Fernseher an. Wir fiebern gemeinsam mit unseren Teams mit. Wenn ein Tor fällt jubeln wir oder trösten den andren. Ich fühl mich da unter meinen Freunden so richtig zuhause. Auch wenn wir nicht im Stadion sind, sind wir ja zusammen und haben eine gute Zeit.
Ich freu mich auf die Zeit, denn jetzt wo ich arbeite, sehe ich weder meine Familie, noch meine Freunde regelmäßig. Umso schöner, dass wir es hinkriegen. Wir machen die kurze gemeinsame Zeit zu etwas ganz besonderem, woran ich mich dann im Alltag gerne erinnere.