Ich fahre oft mit Mitfahrgelegenheiten quer durch Deutschland. Da hat man viel Zeit zum Reden und zum Diskutieren. In letzter Zeit ist es oft um politische Themen gegangen. So um den Klimawandel, die Schere zwischen Arm und Reich, die immer größer wird oder um die Flüchtlingspolitik.
Meistens waren wir alle am Ende frustriert. Die Zukunft und die aktuelle Politik sind uns so schlimm und ausweglos vorgekommen. Eine Mitfahrerin hat mal gemeint: „Irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir normalen Bürger gar nichts ausrichten können. Es ist doch egal, wie ich mich verhalte. Letztlich müssen die Wirtschaft und die Politik doch was ändern. Die haben die Macht dazu“
Sie hat damit schon auch Recht. Aber wenn alle so denken, wer tut denn dann überhaupt noch etwas, um was zu verändern? Dazu passt dieses Zitat: „Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“
Ich versuche in meinem Alltag einen kleinen Unterschied zu machen: Ich verzichte immer mehr auf Plastik und gehe öfter in Second-Hand-Läden, versuche Projekte zu unterstützen, die sich für ärmere und kranke Menschen einsetzen.
Natürlich löse ich dadurch nicht alle Probleme. Aber wenn ganz viele Menschen so kleine Schritte machen, dann kann sich wirklich was verändern.