Alles ist erlaubt! – Kein Witz, das steht so in der Bibel!
Eigentlich denkt man ja, in der Bibel stehen voll viele Regeln: Du sollst nicht töten, du sollst deinen Nächsten lieben, du sollst dies nicht, du sollst das. Und in dem gleichen Buch steht dann drin:
„Alles ist erlaubt!“ - Für mich ist die Stelle eine der wichtigsten in der Bibel. Sie geht auch noch n bisschen weiter: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist gut. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf!“
Ich verstehe die Stelle so: Als Christ bin ich frei. Ich darf tun, was ich will. Ich soll mir aber im Vorfeld Gedanken drüber machen, was gut ist. Ob ich mit dem, was ich so mache, noch in den Spiegel schauen kann. Eigentlich gar nicht so leicht, sich im Vorfeld immer über alles so extrem Gedanken zu machen. Ich mein‘: Wer kann schon sagen, was passiert, wenn ich dies oder das mache? Alles, was ich tue hat immer irgendwelche Konsequenzen. Und die kann ich nicht immer gleich abschätzen. Deshalb gibt es ja auch ein paar Regeln in der Bibel. Wie das mit dem Nicht-Töten und so. Aber die paar Regeln reichen eben nicht. Genau deswegen steht in der Bibelstelle: Alles, was ich tue soll aufbauen. Also das Leben besser machen. Für die Leute, mit denen ich so zu tun habe und natürlich auch für mich selbst.
Ich bin froh, dass in der Bibel steht, dass ich meine Entscheidungen frei treffen darf. Mein Glaube bevormundet mich nicht: Alles ist erlaubt, zumindest alles, was die Welt besser macht!