Für mich ist Gott ganz wichtig und ich verbringe gerne Zeit mit ihm. Das bedeutet für mich zum Beispiel, zu beten. Dann erzähle ich Gott, was mich wirklich bewegt oder sag ihm einfach mal Danke für all die guten Dinge in meinem Leben. Weil ich im Alltag aber oft mit so vielen anderen Sachen beschäftigt bin, ist es manchmal gar nicht so einfach, mir für Gott Zeit zu nehmen. Die Gespräche mit ihm gehen im Stress dann einfach unter.
Madeleine Delbrel, eine französische Schriftstellerin und Christin, hat das in ihrem Leben auch erfahren. Und sie hat sich überlegt, wie man trotz Alltagsstress noch Zeit für Gott finden kann.
Sie sagt: Was unsere Zeit betrifft, müssen wir nur etwas aufmerksam und erfinderisch sein. Wenn ich zum Beispiel mal einen stressigen Tag voller Termine habe, gibt es ja doch immer wieder Momente, in denen ich kurz Zeit habe. Zum Beispiel wenn ich auf den Bus warten muss oder an der Supermarktkasse anstehe. Anstatt diese Wartezeiten zu vertrödeln, warum nicht mit Gott sprechen und ihm erzählen, was mir grade so auf dem Herzen liegt?
Ich mache das jetzt immer mal wieder. Und es funktioniert. Für mich wird so aus einer nervigen Wartezeit eine Specialtime mit Gott.