Mit meinen Freunden ging´s neulich abends darum, wie wir in Deutschland mit Flüchtlingen umgehen. Irgendwann haben mich meine Freunde gefragt, ob ich denn auch eine christliche Meinung zu Flüchtlingen habe – und die habe ich.
Ich kann verstehen, dass Leute Angst haben, Fremde aufzunehmen, die beispielsweise etwas anders aussehen oder eine andere Kultur haben. Aber alle auf dieser Welt sind Menschen und ich bin davon überzeugt, dass alle von Gott geschaffen wurden.
Für mich zählt, was Jesus gesagt hat. Und er meint, dass es das wichtigste Gebot ist, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst. Ich glaube, das gilt halt für alle Menschen. Für den, der in meiner direkten Nachbarschaft wohnt und auch für den, der in Aleppo vor Bomben flieht oder den, der bei der Flucht übers Mittelmeer sein Leben riskiert.
Und ich möchte die christliche Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit leben. Beispielsweise unterhalte ich mich regelmäßig mit Geflüchteten, erzähle ihnen über Deutschland und helfe ihnen bei den Deutschaufgaben aus der Schule.
Alle Menschen sind vor Gott gleich und deswegen trete ich allen mit Nächstenliebe gegenüber und lasse sie spüren, dass sie wertvoll sind.