Beim Fußball gebe ich immer alles für meine Mannschaft. Ich laufe jedem Ball nach, versuche noch aus der kleinsten Chance etwas zu machen und rege mich auch manchmal auf, wenn der Schiri ein Foul der anderen übersieht. Ich will natürlich, dass wir gewinnen und Tore schießen.
Wenn uns das gelingt freue ich mich natürlich meeega darüber. Das ist dann ein sehr gutes, warmes, euphorisches Glücks-Gefühl.
Und wenn wir verlieren, bin ich dementsprechend gefrustet.
Egal wie es ausgeht. Nach dem Spiel ist mir eine Sache immer wichtig: Zu der gegnerischen Mannschaft gehen und den Spielern die Hand geben. Das ist für mich ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir uns verstehen und der eine dem anderen den Sieg gönnt, dass wir im Spiel zwar Gegner sind, aber abseits vom Spielfeld ganz normale Menschen. Einfach, dass wir fair miteinander umgehen.
Genau das gilt nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch in meinem Alltag. Dass ich mit meinen Kollegen fair umgehe, nicht mitmache, wenn jemand ausgegrenzt wird, sondern mich für diesen Menschen einsetze. Denn auch wir sind im selben Team – im Team Mensch.