Gibt es einen Gott oder etwa nicht? Im letzten halben Jahr habe ich immer wieder Veranstaltungen zu dieser Frage besucht. Das ist eine Frage, die haben sich Menschen schon seit tausenden von Jahren gestellt. Viele schlaue Personen haben versucht Beweise zu finden, dass es Gott gibt. In der Veranstaltung haben wir festgestellt, dass es keine logisch eindeutige Argumentation gibt, die beweist, dass es Gott gibt. Wir Menschen können Gott also mit unseren Gedanken nicht begreifen.
Viele Menschen glauben trotzdem an einen Gott. Ich auch. Obwohl nicht bewiesen werden kann, dass es einen Gott gibt. Manchmal finde ich es selbst auch unvorstellbar. Wie kann es Kriege, Armut und Hass in unserer Welt geben, wenn Gott das verhindern könnte?
Da kann man schon mal an Gott zweifeln. Aber Zweifel sind ein Teil des Glaubens. Ich finde es wichtig, Sachen zu hinterfragen und nicht alles kommentarlos hinzunehmen. Zweifeln hilft mir, mich und meinen Glauben weiter zu entwickeln.
Ich habe also gelernt, dass Gott mit unserem menschlichen Verstand nicht beweisbar ist. Aber ich glaube: Gott ist größer als wir es begreifen können. Auch wenn Menschen ihn nicht beweisen können, kann Gott existieren. Ich glaube an Gott. Und mir schenkt mein Glaube Zuversicht und Hoffnung. Zuversicht und Hoffnung, dass es auch in schweren Zeiten wieder besser wird. Und dabei ist es auch voll okay, immer wieder zu zweifeln.