Vor ungefähr einem Monat wurde der rote Teppich in Hollywood ausgerollt: Oscarverleihung. Wichtig war: Wer hat das Kleid von Jennifer Lawrence designt? Wie viel hat der Anzug von George Clooney gekostet? Und in welchem Auto erscheint Leonardo di Caprio?
Im Mittelpunkt dieses Abends steht jedes Jahr der Klatsch über die Stars von Hollywood. Viele sind von diesem Drumrum total fasziniert. Auch, weil die Welt der Promis für die Zuschauer und Zuschauerinnen unerreichbar zu sein scheint.
Heute feiern Christinnen und Christen Palmsonntag. Sie erinnern sich an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Damals waren alle mega aufgeregt: Der Superstar der Juden ist nach Jerusalem gekommen. Jesus wird von Christinnen und Christen als König, als Befreier und Erlöser gesehen.
Doch Jesus hat sich ganz anders verhalten als ein Star. Er ist in seinen schmutzigen Wanderkleidern erschienen. Auf einem Esel ist er geritten. Und da war kein roter Teppich, der vor ihm ausgerollt wurde. Sondern die Leute haben ihre Kleider vor ihm auf den Boden geworfen.
Jesus hat für die Menschen ganz greifbar gewirkt. Und eben nicht unerreichbar. Das macht ihn auch heute noch so sympathisch.
Für mich ist er ein richtiger Star. Ganz anders als die bei der Oscarverleihung.