Wenn etwas Schlimmes passiert und Menschen aus meinem Umfeld betroffen sind, fällt es mir schwer zu sagen, dass ich auf Gott hoffe. Das ist in solchen Momenten irgendwie komisch und fühlt sich unangebracht an. Trotzdem ist mir mein Glaube wichtig. Er ist für mich wie eine Basis mein Leben. Auch in unangenehmen Situationen. Dann brauche ich nicht zu sagen, dass ich auf Gott hoffe. Sondern es reicht, dass ich da bin und zuhöre.
Und ich glaube genau darauf kommt es auch an. Es geht nicht darum jedem auf die Nase zu binden, dass ich glaube und in die Kirche gehe, sondern darum, dass ich als Christ lebe – in meinem Alltag.
Dass ich da bin, wenn ich gebraucht werde und vielleicht einfach mal zuhöre, wenn einer um mich herum jemanden zum Reden braucht.