Ich komme von der Arbeit und habe mega Hunger. Also mach ich mir ne Packung Spagetti auf und koch mir eine ordentliche Portion Nudeln mit Pesto.
Als der Nudelberg vor mir steht und ich merke, dass ich mir mal wieder viel zu viele Nudeln gemacht habe, fällt mir ein Spruch ein, den ich auf einem Aufkleber gesehen habe. „Mit Sorgen ist es wie mit Nudeln – du machst dir zu viele.“ Für die Nudeln kann ich das heute Abend unterschreiben.
Und wenn ich ehrlich zu mir bin, ist das mit den Sorgen manchmal auch so. Zum Beispiel sorge ich mich, dass es meiner Familie gut geht, dass ich meine Arbeit gut mache oder mir Gedanken mache was andere von mir denken.
Gleichzeitig weiß ich, dass ich nicht alles leisten kann. Manches muss ich auch gar nicht leisten. Denn, dass es meiner Familie gut geht hängt ja nicht nur von mir ab und was andere Leute von mir halten kann ich auch nur wenig selbst beeinflussen.
Mir das bewusst zu machen, hilft mir. Weil ich nicht alles machen muss und mich nicht um alles sorgen muss.