Nichts auf der Erde ist für immer. Das ist mir jetzt wieder besonders klar geworden. Meine Eltern verkaufen nämlich ihr Haus. Ich finde das gut und schlecht. Meine Geschwister und ich sind alle schon ausgezogen. Keiner von uns wird wieder in das Dorf zurückziehen. Also ist das Haus mittlerweile viel zu groß für meine Eltern. Deswegen wollen sie sich verkleinern, jetzt wo sie noch fit sind. Also eigentlich voll vernünftig und logisch!
Trotzdem finde ich es auch komisch. Ich bin in dem Haus aufgewachsen. Im Garten liegen meine verstorbenen Hunde und Meerschweinchen. Jedes Weihnachten und Ostern habe ich dort verbracht. Jede Ecke erinnert mich einfach an etwas. Wenn ich an zu Hause denke, dann denke ich an das Haus.
Ein Lehrer der ersten Christen hat mal gesagt: Auf der Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sind. Vielmehr sollen wir auf die Stadt warten, die Gott im Himmel für uns bereithält. Dieser Satz steht in der Bibel und ist mir in letzter Zeit echt wichtig geworden. und tröstet mich. Und er hilft mir zu verstehen, warum alles auf der Erde ein Ende hat. Später einmal ist mein Zuhause für immer bei Gott im Himmel. Dieser Gedanke tut mir gut.

 

 

Quelle: http://www.kreuzquer.info/?id=3952