Neulich habe ich einen Artikel von einem Mann gelesen, der von einem lebensverändernden Erlebnis geschrieben hat. Sein Kind ist in eine existentielle Krise geraten, weil es sich zwar in dem Körper einer Frau befand, sich aber als Mann gefühlt hat. Dieses Phänomen nennt sich „Transidentität“.
Mich hat dieser Artikel sehr berührt, denn der Vater erzählt, wie sein Weltbild dadurch völlig durcheinandergekommen ist. Er ist gläubiger Christ, liest die Bibel und glaubt an Gott und war nun überfordert. Aber er hat eine Antwort in der Bibel gefunden.
Laut Bibel hat Gott hat den Menschen als männlich und weiblich geschaffen. Ich kann die Stelle so lesen, dass die Transidentität keinen Widerspruch zur Schöpfung Gottes ergibt. Das „trans“ ist von Anfang an mit dabei. Denn zum Ebenbild Gottes wird der Mensch eben nicht als Mann oder Frau, sondern erst durch die Liebe der Partner zueinander. Es kommt beides in der Liebe zusammen und dabei ist vielleicht zweitrangig, ob und welchem Geschlecht die Partner sich zugehörig fühlen.

 

 

Quelle: http://www.kreuzquer.info/?id=3936