Ich denke zurzeit manchmal an Weihnachten. Das klingt komisch, ich weiß. Weihnachten ist ja schon eine ganze Weile her. Aber es hat einen Grund. Am Jahresanfang nehme ich mir immer viel vor. Ich will mehr Dinge machen, die mir gut tun. Und auch mehr Sinnvolles. Nicht einfach nur so vor mich hinleben. Aber nach ein paar Wochen merke ich, dass sich eigentlich gar nichts ändert. Irgendwie ist immer dieser Trott da. Und immer wenn ich das erkenne, sehne ich mich danach, dass es wirklich anders wird.
Deswegen denke ich an Weihnachten. In der Weihnachtszeit habe ich nämlich viel von Gnade gehört. Gnade heißt für mich, dass es mehr gibt als den ewigen Trott. Genau das bedeutet Weihnachten für mich. Da ist Jesus auf die Welt gekommen. Und Jesus hat den ewigen Trott unterbrochen. Er hat den Menschen nämlich gezeigt, dass Gott sie liebt. Und dass eine Beziehung mit Gott dem Leben Sinn gibt. Weil ich besser kapiere, auf was es im Leben ankommt.
Wenn ich daran denke, ändert sich was. Eine Beziehung mit Gott kann ich ganz leicht haben. Zum Beispiel indem ich mit ihm rede. Oder in der Bibel mehr über ihn lerne. Und das verändert mein Leben. Es macht dann Sinn. Und ich komme nicht so leicht wieder in den Trott.

 

 

Quelle: http://www.kreuzquer.info/?id=3406