»Märchen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.01.2018 gesendet.
Neulich bin ich über ein Märchenbuch gestolpert. Ich hab reingeblättert und hab viele Geschichten davon noch gekannt. Als Kind hat mir meine Mutter nämlich oft Märchen vorgelesen. Ich fand das richtig cool. Ich konnte von den Märchen echt was lernen.
Manche Leute sagen, dass die Geschichten aus der Bibel auch Märchen sind. Weil man aus ihnen genauso etwas lernen kann. Ich finde auch, dass man viel von diesen Geschichten lernen kann. Aber Märchen sind sie für mich nicht. Denn Märchen sind ja erfundene Geschichten. Ist ja klar, Dornröschen hat es nicht echt gegeben. Jesus hat es aber zum Beispiel wirklich gegeben. In der Bibel gibt es einfach viele Stories, die Menschen mit Gott erlebt haben. Wie Gott ihnen geholfen hat, so wie sie es für sich erlebt haben.
Manches davon finde ich auch schräg. Dass die zum Beispiel früher gedacht haben, dass Gott die Welt in sieben Tagen gemacht hat. Ich denke, damit wollten sie sagen, dass es Gott schon immer gegeben hat. Vom Urknall und so wussten die eben nichts. Wenn ich aufschreiben sollte, wie die Welt entstanden ist, das wäre bestimmt anders als in der Bibel. Aber Gott wäre sicher auch dabei.
Denn darum geht’s für mich bei der Bibel: Die Stories da zeigen mir, wie Gott ist. Dass er immer für seine Menschen da ist. Immer hilft. Das finde ich super.
»Chaosqueen« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.01.2018 gesendet.
Aufräumen? Darin bin ich besonders gut! Das habe ich zumindest immer gedacht. Und meinen Freund habe ich das auch oft spüren lassen. Deswegen war es bei uns oft so: Sobald was von ihm rumliegt, meckere ich rum. Ich sag ihm, dass er seine Sachen wegräumen soll. Und wenn ich gerade schon mal dabei bin: Er könnte auch mal öfter das Geschirr spülen oder die Wäsche waschen. Ich hab das immer so hingestellt, als ob nur er Chaos macht.
Ein Spruch aus der Bibel hat mich dann aber zum Nachdenken gebracht: „Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen? Du hast doch selbst nen fetten Balken im eigenen Auge. Und den bemerkst du nicht? Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen.“
Ich habe dann noch mal genau in unsere Wohnung geschaut. Oft liegen auch echt viele Sachen von mir rum. Ich bin also auch voll die Chaosqueen. Besonders wenn ich Stress hab oder wenn ich morgens schnell los muss. Dann lass ich einfach alles stehen und liegen.
Ich hab gecheckt, dass ich meinem Freund gegenüber ganz schön unfair war. Ich will mich deswegen an das erinnern, was in der Bibel steht. Anstatt rumzumeckern, muss ich selbst die Augen aufmachen. Dann erkenne ich nämlich, dass ich mindestens genauso am Chaos schuld bin. Und dann meckere ich auch nicht mehr so schnell rum.
»Klassentreffen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.01.2018 gesendet.
Wie genau plant ihr euer Leben? Erst Schule, dann eine bestimmte Ausbildung, dann einen bestimmten Job? Früher habe ich gedacht, es gibt da den einen richtigen Weg. Inzwischen glaube ich das nicht mehr. Neulich hatte ich nämlich ein Klassentreffen. Wir hatten eine richtig gute Zeit. Es ist echt spannend, was alle aus meinem Jahrgang so machen. Manche haben eine zweite Ausbildung angefangen. Andere haben Kinder bekommen und pausieren gerade im Job. Also nichts mit Schule, Ausbildung, Job. Alle finden ihren eigenen Weg, um glücklich zu sein.
Ich finde das gut. Und irgendwie hat mich das auch an meinen Glauben erinnert. In der Bibel heißt es nämlich an einer Stelle: „Wo der Geist von Gott ist, da ist Freiheit.“ Für mich heißt das, dass es nicht den einen richtigen Weg für alle gibt. Klar, man soll niemandem schaden auf seinem Weg. Niemanden verletzen. Nicht körperlich und nicht seelisch. Also auch niemanden beleidigen oder so. Aber ansonsten geht es darum, den eigenen Weg zu finden. Und ich vertraue darauf, dass Gott da dabei ist.
Alle sollten ihr Leben so führen, dass sie glücklich werden. Ob man dafür eine Ausbildung oder zwei macht, ist doch egal. Ich finde, die eine richtige Lebensplanung für alle gibt es nicht.
»Heilige Familie« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.01.2018 gesendet.
Diesen Monat sollte ich genau überlegen, wie ich mir mein restliches Geld einteile. Ich wäge ab, was ich mir leisten kann. Dann muss ich vielleicht bis zum nächsten Monat warten, bis ich wieder ins Kino gehen kann. Klar, wenn es mal gar nicht mehr geht helfen mir auch meine Eltern aus. Ich muss nur kurz anrufen.
Ich bin noch in der Ausbildung und an diesen Punkten merke ich einfach, dass ich noch abhängig von ihnen bin. Ich finde es zwar nicht schön abhängig von ihnen zu sein, bin aber gleichzeitig mega dankbar, dass sie mir durch ihre Unterstützung so vieles ermöglichen.
Es geht ja nicht nur ums Geld. Meine Eltern wollen, dass es mir gut geht und es mir an nichts fehlt. Das finde ich echt stark. Ich bin ihnen wichtig und sie mir.
Ich würde sogar sagen, dass mir meine Familie heilig ist. Weil ich mich auf sie verlassen kann, weil sie mich so lieben, wie ich bin und mich in dem unterstützen, was ich mache. Sie sind immer für mich da. Dafür bin ich dankbar und ich wünsche jedem, dass er auch so einen Rückhalt hat.