»Liebeskummer« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.01.2018 gesendet.
Eine Freundin von mir hat Liebeskummer. Ihr Freund hat nach fünf Jahren Beziehung Schluss gemacht. Für sie ist das natürlich echt hart. Sie ist gefrustet und macht sich voll den Kopf. Für mich ist klar, dass ich jetzt für sie da bin. Wir sehen uns deswegen in letzter Zeit öfter. Quatschen. Haben eine gute Zeit. So gut, wie es gerade eben geht.
Ich glaube, auch Gott ist gerade besonders für meine Freundin da. In der Bibel steht nämlich, dass Gott gerade für die da ist, die ein gebrochenes Herz haben. Für mich heißt das zum Beispiel, dass er immer zuhört. Ich kann ja nicht immer bei der Freundin sein, wenn sie jemanden zum Reden braucht. Aber Gott ist wirklich immer da. Mit ihm kann sie immer reden. Ihm zum Beispiel in Gedanken sagen, was sie gerade beschäftigt. Das ist beten.
Dass Gott für sie da ist, das habe ich meiner Freundin auch gesagt. Das hat sie richtig aufgebaut. Sie weiß jetzt: Nicht nur ihre Freunde kümmern sich gerade um sie. Auch wenn sie sich nach der Trennung mal allein fühlt, hört Gott ihr zu. So kann er ihr auch helfen, über den Liebeskummer hinwegzukommen. Gott ist da.
»Freundschaft, die trägt« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.01.2018 gesendet.
Meine Freunde sind mir voll wichtig. Wir haben immer eine gute Zeit zusammen. Sie sind auch für mich da, wenn mal was schiefläuft. Ohne sie wär‘ ich manchmal echt aufgeschmissen. Und klar: Ich bin für meine Freunde auch immer da.
Für meine Freundschaften habe ich viel aus der Bibel gelernt. Da gibt es nämlich zum Beispiel die Geschichte von David. Sein bester Freund heißt Jonathan. Die beiden haben aber ein Problem: Jonathans Vater will nicht, dass die beiden befreundet sind. Er will David deswegen sogar umbringen lassen. Ziemlich abgedreht.
Jonathan bekommt das aber mit und schickt David deswegen weg. Die beiden wissen, dass sie sich vermutlich nie wieder sehen werden. Es ist echt dramatisch. Sie fallen sich um den Hals und verabschieden sich. Und dann danken sie noch Gott für ihre Freundschaft.
Das hat mich zuerst echt überrascht. Inzwischen finde ich‘s aber echt stark. Für die beiden war Gott ein Teil ihrer Freundschaft. Ich glaube inzwischen auch, dass Gott bei meinen Freunden und mir dabei ist. Ich glaube nämlich, dass er uns irgendwie zusammengebracht hat. Und wenn ich mal keine Zeit für meine Freunde habe, bete ich. Da bitte ich Gott, dass es meinen Freunden gut geht.
Ohne meine Freunde wär‘ mein Leben echt blöd. Und Gott gehört für mich bei meinen Freundschaften eben dazu.
»Partyabsage« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.01.2018 gesendet.
Wie oft hab ich mich das schon gefragt: Soll ich heute Abend zu der Party oder gibt es noch was Cooleres? Ich wurde irgendwo eingeladen und hatte gar keine Lust hinzugehen. Bis zuletzt habe ich dann überlegt, ob nicht noch was Besseres geht. Und oft im letzten Moment abgesagt.
Ich hab mir da immer nicht so viel dabei gedacht. Bis ich von ner Geschichte gehört hab, die Jesus mal erzählt hat. Jesus erzählt da von einem Mann. Der lädt alle zu einer Party ein. Im letzten Moment sagen aber alle Gäste ab. Wirklich alle haben irgendeine Ausrede parat und kommen dann nicht. Der Gastgeber merkt, dass seine angeblichen Freunde gar keine Freunde sind. Sie sind alle richtig unzuverlässig.
Ich verstehe es so, dass mit dem Gastgeber Gott gemeint ist. Für Gott ist es wichtig, dass seine Freunde richtige Freunde sind. Dass sie ehrlich mit ihm sind. In der Geschichte wäre es dann so gewesen: Dass sie zum Beispiel ihre Zusage ernst meinen und dann auch gerne kommen. Dass sie einfach konsequent sind.
Ich kann das voll gut verstehen. Und eigentlich ist es ja heutzutage bei uns Menschen nicht anders. Da ist es ja auch gut, konsequent zu sein. Deswegen will ich auch anderen Leuten nicht mehr im letzten Moment absagen. Ich will zuverlässig sein.
»Die schon wieder« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.01.2018 gesendet.
„Oh man, nicht die schon wieder.“ Das denke ich bei manchen Leuten, wenn sie mir bei WhatsApp schreiben. Blockieren will ich die Leute aber auch nicht. Meistens antworte ich dann irgendwie. Nur wie ist dann die Frage.
Neulich gings mir nämlich wieder so. Da hat mir eine Bekannte geschrieben. Sie hat gefragt, ob wir mal wieder was machen. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich keine Zeit hab. Ein paar Tage später hat sie mich dann wieder gefragt. Das hat mich echt genervt. Ich hab dann wieder abgesagt und war dabei auch ziemlich zickig.
Mir hat es dann aber leidgetan, dass ich sie so dumm angemacht hab. Klar, ich möchte nichts mit ihr machen. Aber eigentlich will ich trotzdem vor allen Menschen Respekt haben. Also auch ordentlich mit ihnen reden. Das hat was mit meinem Glauben an Jesus zu tun. Er ist da ein Vorbild für mich. Viele Leute haben Jesus nicht abgekonnt. Er hatte sogar richtig viele Feinde. Trotzdem ist er mit allen Menschen gut umgegangen und war freundlich. Der hat nicht so schnell rumgezickt.
Ich will das auch versuchen. Klar, ich muss nicht mit allen best friends werden. Aber ich will dann wenigstens die Wahrheit sagen und das kann ich auch freundlich, eben ohne rumzicken. Das ist einfach fairer. Und ich habe dann auch kein schlechtes Gewissen.